Trotz Korruptionsvorwürfen: Trumps Kandidat Ken Paxton gewinnt die Vorwahl der Republikaner in Texas klar.
Sieg für Trumps KandidatUmstrittener Ken Paxton gewinnt Vorwahl der Republikaner

Paxton gewinnt Vorwahl der Republikaner in Texas.
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Der von Präsident Donald Trump favorisierte Republikaner Ken Paxton hat sich in Texas bei der parteiinternen Abstimmung für einen Senatssitz durchgesetzt. Er besiegte den etablierten Amtsinhaber John Cornyn mit einem klaren Abstand, wie amerikanische Nachrichtenagenturen meldeten. Nachdem fast 70 Prozent der Stimmzettel der Stichwahl ausgezählt waren, erreichte Paxton circa 63 Prozent, wohingegen Cornyn auf ungefähr 36 Prozent kam.
Noch bei der ersten Abstimmungsrunde im März lag Cornyn geringfügig in Führung. Eine Stichwahl wurde jedoch erforderlich, da kein Bewerber die absolute Stimmenmehrheit für sich verbuchen konnte. Erst ungefähr eine Woche vor dem entscheidenden Votum hatte Präsident Trump seine Unterstützung für Paxton öffentlich gemacht. Aus diesem Grund wurde der Wahlausgang auch als Indikator für das Gewicht von Trumps Empfehlungen innerhalb der republikanischen Parteistruktur gewertet.
Kontroversen um Korruption und Amtsmissbrauch
Das Resultat im traditionell konservativen Texas ist besonders beachtenswert, da Paxton in seiner Funktion als Generalstaatsanwalt mit gravierenden Anschuldigungen konfrontiert wurde. Er sah sich beispielsweise einem Verfahren zur Amtsenthebung gegenüber, das auf Vorwürfen der Korruption und des Amtsmissbrauchs basierte. Des Weiteren trennte sich seine Ehefrau nach 38 gemeinsamen Jahren von ihm und beschuldigte ihn öffentlich der Untreue.
Ein treuer Verbündeter von Donald Trump
Paxton wird dem rechten politischen Spektrum seiner Partei zugeordnet. Er stand hinter Trumps widerlegter These einer „gestohlenen“ Wahl im Jahr 2020 und klagte ohne Erfolg gegen das Resultat vor dem höchsten Gericht der USA. Zusätzlich initiierte er die von Trump gewünschte Neuordnung der Wahlbezirke in Texas.
Aufgrund der um Paxton rankenden Kontroversen hegen die Demokraten für die Abstimmung im November nun Erwartungen. Sie beabsichtigen, mit ihrem Bewerber James Talarico zum ersten Mal seit 1993 wieder einen texanischen Senator nach Washington zu entsenden. Am 3. November werden Paxton und Talarico bei den Zwischenwahlen um einen der 33 Sitze konkurrieren, die im US-Senat neu besetzt werden.
Aktuell besitzen die Republikaner in dieser Kammer des Parlaments eine geringfügige Mehrheit. (dpa/red)
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