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Der altersgerechte GartenFünf Tipps für weniger Arbeit und mehr Sicherheit

3 min
Eine Seniorin bei der Gartenarbeit

Altersgerechter Garten: Ein gut geplanter Garten bietet Komfort und Sicherheit in jeder Lebensphase.

Hochbeete statt Bücken, winterfeste Pflanzen: So bleibt der Garten auch im Alter eine sichere und pflegeleichte Oase.

Gartenarbeit im Alter: Fünf Tipps für eine sichere und pflegeleichte Oase

Damit der eigene Garten auch in späten Lebensjahren eine Freude bleibt, sind einige Vorkehrungen nötig. Feste Handläufe, trittsichere Pfade und helle Lampen sind dabei ebenso grundlegend wie eine vorausschauend geplante Bepflanzung. Die Aktion „Das sichere Haus“ (DSH) gibt hierzu fünf Ratschläge für eine sichere und pflegeleichte Oase.

Die richtige Baumauswahl für weniger Mühe

Die Auswahl der Gehölze ist ein erster Schritt: Statt laubabwerfender Arten, die im Herbst das Laubharken erfordern, sind immergrüne Pflanzen mit geringerem Pflegebedarf verbunden. Für Obstgehölze gilt die Devise, eher kleinwüchsige Sorten zu bevorzugen. Dadurch wird das Pflücken der Früchte nicht zu einem Sicherheitsrisiko oder einer übermäßigen körperlichen Belastung.

Besonders geeignet sind Obstbäume, die auf schwach wachsenden Wurzelstöcken veredelt wurden. Mit einer Höhe von nur rund zweieinhalb Metern liefern sie laut der Initiative eine Erntemenge, die mit jener von größeren Exemplaren vergleichbar ist. Im Gegensatz dazu stellen Spalierbäume, die an Gestellen emporranken, keine vorteilhafte Option dar, da sie ebenfalls eine beträchtliche Wuchshöhe erreichen.

Hochbeete zur Entlastung von Rücken und Gelenken

Für die Gestaltung von Blumen- und Gemüsebeeten empfiehlt sich die gegenteilige Strategie: in die Höhe statt in die Tiefe. Ein erhöhtes Beet schont den Rücken sowie die Gelenke, da das Bücken bei der Saat und beim Ernten im fortgeschrittenen Alter oft beschwerlich ist.

Als besonders vorteilhaft erweisen sich mehrere kleinere Hochbeete in Kübelform aus Kunststoff, die rundum zugänglich sind. Ihre Umrandung ist laut den Experten häufig robust genug, um sich während der Gartenarbeit darauf abzustützen.

Pflegeleichte und winterfeste Gewächse bevorzugen

Bei der Auswahl der übrigen Gewächse sollte man auf anspruchslose Arten zurückgreifen, die nur wenig Wasser oder Rückschnitt benötigen. Eine ausdauernde Staude ist somit einem pflegeintensiven Rosenstock vorzuziehen. Jede frostbeständige Pflanze reduziert zudem den Aufwand, im Winter Gewächse mit Schutzfolien zu umhüllen oder schwere Pflanzgefäße an geschützte Plätze zu transportieren.

Für Plätze mit viel Sonne raten die Fachleute zu Fetthenne, Astern, Taglilien, Frauenmantel und Staudensonnenblumen. An schattigeren Standorten gelten Funkie, Dickmännchen und Silberkerze als unkomplizierte Optionen.

Blumenwiesen statt aufwendiger Rasenpflege

Kaum genutzte oder selten betretene Rasenareale lassen sich in eine Blumenwiese umgestalten. Dies erspart wiederholtes Mähen und leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz von Insekten.

In Hanglagen sowie in Arealen des Gartens, die nur schwer erreichbar sind, stellen anspruchslose Staudenbeete eine gute Alternative zum Rasen dar. Die Rasenpflege ist an solchen Stellen besonders mühsam und mit einer erhöhten Sturzgefahr verbunden. Gemüsebeete sollten dort ebenfalls nicht angelegt werden.

Wartungsarme Grundstücksgrenzen und Wege

Anstelle einer Hecke als Begrenzung des Grundstücks bieten sich ein Zaun oder eine Mauer an. Diese Lösung ist insbesondere dann ratsam, wenn das Schneiden der Hecke mit fortschreitendem Alter zu einer körperlichen Herausforderung wird.

Wer für die Terrasse und Wege zudem große Bodenplatten mit geringem Fugenanteil verwendet, reduziert den Aufwand für die Entfernung von Moos und Unkraut im Vergleich zu kleinteiligem Pflaster. Dies führt ebenfalls zu weniger Bücken und einer geringeren Arbeitsbelastung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.