Bei Unentschlossenheit hilft ein Münzwurf. Ein Neurowissenschaftler erklärt, warum das Ergebnis dabei egal ist.
Entscheidung per MünzwurfEin Neurowissenschaftler erklärt den Trick fürs Bauchgefühl

Kopf oder Zahl - worauf hofft man insgeheim? Mit einer Münze lässt sich dem Bauchgefühl näherkommen.
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Zwei attraktive Jobs, aber Unentschlossenheit herrscht? Ein Neurowissenschaftler empfiehlt einen simplen Kniff, um die eigene Intuition zu ergründen.
Nehmen wir eine Pattsituation an: Es liegen zwei lukrative Jobangebote vor, doch eine Wahl fällt schwer. Beide Tätigkeiten versprechen Abwechslung und eine gute Vergütung. Die Liste der Vor- und Nachteile liefert kein eindeutiges Ergebnis und die Intuition meldet sich nicht.
Für solche Zwickmühlen rät der Neurowissenschaftler und Autor Henning Beck zu einem einfachen Verfahren. Um die innere Stimme zu entschlüsseln, schlägt Beck das Werfen einer Münze vor. Die Methode ist unkompliziert: Sie weisen den beiden Alternativen jeweils eine Seite der Münze zu – etwa Job A dem Kopf und Job B der Zahl. Danach erfolgt der Wurf.
Die emotionale Regung ist entscheidend
Ausschlaggebend ist jedoch nicht das Resultat nach dem Aufprall der Münze, sondern der Augenblick davor. Die zentrale Frage lautet: Welchen Ausgang ersehnen Sie, kurz bevor Sie das Ergebnis betrachten? Dieser Wunsch, ob nun bewusst registriert oder nur als kurzer Impuls verspürt, stellt das eigentliche Resultat dar.
„Bei diesem Trick geht es nicht darum, das Ergebnis einfach zu akzeptieren“, erläutert Beck. Vielmehr sei es das Ziel, die persönliche gefühlsmäßige Reaktion zu analysieren. Sind Sie ernüchtert, weil die unerwünschte Seite obenauf liegt? Oder im Stillen erleichtert? Genau diese Regung offenbart Ihre tatsächliche Präferenz, auch wenn Ihnen diese zuvor nicht bewusst war. (dpa/red)
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