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Der Knaaack-TestSo erkennen Sie frische Bohnen und vermeiden eine Vergiftung

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Grüne Bohnen auf einem Schneidebrett

Wertvolle Nährstoffquelle: Bohnen liefern reichlich pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe.

Ein simpler Trick verrät, ob grüne Bohnen frisch sind. Doch Vorsicht: Roh sollten Sie das Gemüse niemals essen.

Gleichgültig, ob es sich um Busch-, Schnitt- oder Prinzessbohnen handelt: Ein simpler Test verrät die Frische des Produkts. Laut einer Empfehlung des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) muss beim Biegen der Hülse ein deutliches „knaaack“ zu hören sein. Als zusätzliches Gütezeichen gilt, wenn die Schote glatt bricht und kein Teil am Faden verbleibt. Im Gegensatz dazu weisen welke, faserige oder gefleckte Schoten auf überlagerte oder unsachgemäß aufbewahrte Exemplare hin.

Korrekte Aufbewahrung und Konservierung von Bohnen

Weil Bohnen ein sensibles Gemüse sind, wird eine möglichst zeitnahe Verarbeitung empfohlen. Eine luftdichte Verpackung ermöglicht die Lagerung für höchstens eine Woche im Gemüsefach, was jedoch zu Einbußen bei Geschmack und Konsistenz führt. Das Tiefkühlen stellt eine Methode für längere Konservierung dar. Hierfür werden die gesäuberten und gewaschenen Hülsen kurz blanchiert, anschließend in Eiswasser gekühlt, sorgfältig getrocknet und in Portionen eingefroren. So können Farbe, Textur und Nährstoffe für bis zu 12 Monate bewahrt werden. Traditionelles Einkochen oder die Verarbeitung zu Sauren Bohnen mittels Fermentierung sind weitere Möglichkeiten.

Warnhinweis: Rohverzehr von grünen Bohnen vermeiden

Eine nachdrückliche Warnung vor dem Rohverzehr von Bohnen spricht das BZfE aus. Ungekocht beinhalten sie Phasin, ein für den Menschen toxisches Protein, welches gravierende Magen-Darm-Probleme auslösen kann. Die Zerstörung des Phasins erfolgt erst bei genügender Hitzeeinwirkung, wodurch das Gemüse genießbar wird. Aus diesem Grund wird eine Kochzeit von wenigstens 10 Minuten empfohlen.

Nährwert und geringer Kaloriengehalt

Werden grüne Bohnen korrekt gegart, sind sie ausgesprochen zuträglich für die Gesundheit. Bei nur circa 38 Kalorien je 100 Gramm gelten sie als kalorienreduziert, bieten aber gleichzeitig eine hohe Nährstoffdichte. Enthalten sind beispielsweise Vitamin C, Vitamin K sowie B-Vitamine. Eine antioxidative Funktion haben sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, die dem Schutz der Zellen dienen. Darüber hinaus liefern Bohnen Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Der beträchtliche Anteil an Ballaststoffen bewirkt ein nachhaltiges Sättigungsgefühl und unterstützt die Verdauungsfunktion.

Klassische und moderne Zubereitungsweisen

Es existiert eine Vielfalt an Optionen für die Zubereitung. Auf traditionelle Art werden grüne Bohnen in Salzwasser gegart oder gedämpft und mit Butter, Speck sowie Bohnenkraut angerichtet. Letzteres kann zudem Flatulenzen entgegenwirken. In einer zeitgemäßen Variante eignen sie sich gedämpft mit Sesamöl und Ingwer als Beilage der asiatischen Küche, als Zutat für einen frischen Sommersalat mit Tomaten und Feta oder als rasch zubereitetes Gemüse aus dem Wok. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.