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Einstein als „moderner Papi“Aktion in der Schweiz will mehr Engagement von Vätern

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Einstein mit Babytragetuch in Bern

Eine Lanze für «moderne Papis» - Aktion mit pinken Babytragetüchern.

Aktivisten haben in der Schweiz Statuen berühmter Männer mit rosa Babytragen dekoriert. Sie fordern eine Elternzeit.

Einstein mit Babytrage: Protestaktion für Väter in der Schweiz. Standbilder bekannter Männer in diversen Schweizer Orten sind über Nacht neu gestaltet worden. Welcher Grund verbirgt sich hinter der Kampagne mit den rosa Tragetüchern?

In der Schweiz bekamen in der Nacht zu Freitag viele Monumente namhafter Persönlichkeiten eine besondere Ergänzung: Sie wurden mit pinkfarbenen Tragetüchern für Babys sowie Puppen dekoriert. Hierfür waren Aktivisten in Orten wie Bern, Basel, Zürich und auch Aarau im Einsatz. Selbst die Skulptur von Albert Einstein (1879-1955) im Berner Rosengarten, die ein beliebtes Fotomotiv darstellt, wurde zum „modernen Papi“, wie die verantwortliche Organisation Operation Libero verlauten ließ.

Die liberale Bewegung möchte mit der Kampagne „ein sichtbares Zeichen für die Verantwortung von Vätern in der Kinderbetreuung“ schaffen, wie es in einer Erklärung heißt. Auslöser ist der am 7. Juni stattfindende internationale Vatertag. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Staaten wird in Deutschland der Himmelfahrtstag als Vatertag begangen. Geplant ist, die Tücher nach einer Woche, im Vorfeld des traditionellen Schweizer Frauenstreiks am 14. Juni, wieder zu entfernen.

Politisches Anliegen: Einführung einer Elternzeit

Der Kontext der Initiative ist ein politisches Anliegen: Die Organisation Operation Libero fordert verbesserte Voraussetzungen, um eine fairere Verteilung der Arbeits- und Betreuungszeit zwischen Müttern und Vätern zu ermöglichen. Im Unterschied zu Deutschland existiert in der Schweiz keine gesetzliche Regelung für eine Elternzeit.

Aus diesem Grund engagieren sich diverse Gruppierungen hierfür und tragen aktuell Signaturen zusammen. Das Vorhaben besteht darin, eventuell für das Jahr 2027 oder 2028 ein Referendum zu dieser Thematik zu erwirken.

Keine Befürchtungen vor juristischen Folgen

Die Organisation fürchtet keine rechtlichen Konsequenzen. Co-Geschäftsführer Simon Städeli erklärte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Es liegt ja keine Sachbeschädigung vor“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.