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Gefahr im siebten JahrNRW-Statistik: Die meisten Scheidungen nach sieben Jahren

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Mehr Scheidungen in NRW

Aus und vorbei mit der Liebe: In NRW hat die Zahl der Scheidungen zugenommen. (Symbolbild)

Das „verflixte siebte Jahr“ ist in NRW statistisch belegt. Die meisten Ehen wurden nach sieben Jahren geschieden.

Für verheiratete Paare in Nordrhein-Westfalen stellt das sprichwörtliche „verflixte siebte Jahr“ eine reale, statistisch untermauerte Gefahr dar. Von den beinahe 31.000 Ehescheidungen, die in NRW im Jahr 2025 vollzogen wurden, fand der größte Teil nach einer Ehedauer von sieben Jahren statt. Dieser Wert macht einen Anteil von 5,7 Prozent aus, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am Dienstag in Düsseldorf bekannt gab.

In der Rangliste folgen daraufhin Eheauflösungen nach acht sowie sechs Jahren. Eine Erklärung, weshalb sich die Trennungen in diesem Zeitraum konzentrieren, liefern die Auswertungen der Familiengerichte jedoch nicht. Für eine Ehescheidung in Deutschland ist normalerweise ein Trennungsjahr als gesetzliche Bedingung erforderlich.

Anstieg bei den Scheidungszahlen in NRW

Die Anzahl der Ehescheidungen in Nordrhein-Westfalen verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 4,2 Prozent. Dies markiert den zweiten leichten Anstieg in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Vor dieser Entwicklung war die jährliche Scheidungsrate über eine längere Periode stetig gefallen, ausgehend von einem Wert von gut 46.000 im Jahr 2008.

Scheidungsanträge mehrheitlich von Frauen gestellt

Im abgelaufenen Jahr wurde der Antrag auf Ehescheidung in über der Hälfte der Fälle von der Ehefrau gestellt. Darüber hinaus blieben beinahe die Hälfte der aufgelösten Ehen ohne Kinder. Diese Erhebung stützt sich auf die Bekanntmachungen der Familiengerichte bezüglich rechtskräftiger Urteile in Ehesachen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.