Der Juni ist da, doch Hitze und Trockenheit fordern den Garten. Mit diesen Tipps gedeihen Pflanzen und Tiere prächtig.
Pflege für den Juni-GartenWas Pflanzen, Boden und Tiere jetzt im Sommer brauchen

Die Gießsaison hat begonnen, denn auch Pflanzen haben jetzt mehr Durst.
Copyright: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn
Der Juni bringt eine üppige Pracht in die Gärten, wo Blumen erblühen und Gemüse schnell gedeiht. Jedoch benötigen die Gewächse nun besondere Zuwendung, da hohe Temperaturen und ausbleibender Regen eine Belastung darstellen. Durch einige unkomplizierte Vorgehensweisen wird die Gesundheit der Beete erhalten, der Erdboden bewahrt und die Tierwelt profitiert von guten Lebensbedingungen.
Boden bewässern und Feuchtigkeit halten
Während der Hauptvegetationsperiode ist der Wasserbedarf der Pflanzen hoch. Eine oberflächliche Auflockerung des Bodens durch regelmäßiges Hacken, wie vom Nabu Berlin empfohlen, verbessert die Aufnahme von Niederschlags- und Gießwasser. Dies führt dazu, dass die Erde weniger rasch austrocknet. Eine Abdeckung mit Mulch trägt ebenfalls dazu bei, die Bodenfeuchtigkeit über einen längeren Zeitraum zu speichern.
Pflanzen schützen und natürlich stärken
Für Sträucher, deren Blütezeit im Frühling lag, ist nun der ideale Zeitpunkt für einen Rückschnitt. Das dabei anfallende Schnittgut, ebenso wie Rasenschnitt und andere Pflanzenabfälle, kann hervorragend als Mulchmaterial genutzt werden. Um die pflanzeneigene Abwehr zu fördern, können außerdem Jauchen und Brühen aus Schachtelhalm oder Brennnessel angesetzt werden.
Jetzt noch säen und pflanzen
Gemäß der Zeitschrift „Öko-Test“ ist der Juni ein passender Monat, um Gemüse wie Radieschen, Rote Bete, Mangold oder Salat unmittelbar im Freiland auszusäen. Ferner bietet sich die Gelegenheit, um Sommerblumen wie Sonnenblumen, Kornblumen und Ringelblumen zu pflanzen. Diese gewährleisten im späteren Jahresverlauf eine bunte Blütenpracht im Garten oder auf dem Balkon.
Gründüngung für leere Beete
Sofern Beetflächen ungenutzt bleiben, dient eine Gründüngung dem Bodenschutz. Der Nabu Berlin rät hierzu, vorzugsweise schnellwüchsige Pflanzen auszusäen, die ein starkes Wurzelwerk und reichlich Blattmasse entwickeln. Als passende Arten gelten beispielsweise Klee, Erbsen, Bohnen, Lupinen, Gelbsenf oder Ölrettich.
Hilfe für Tiere in trockenen Zeiten
In trockenen Perioden sind Vögel wie auch Insekten auf Wasserstellen angewiesen. Dafür kann man Vogeltränken oder schlicht einen mit Wasser gefüllten Suppenteller bereitstellen. Entscheidend ist es, diese Angebote sauber zu halten: Sie sollten täglich geleert, gespült und frisches Wasser nachgefüllt werden, um die Vermehrung von Keimen zu vermeiden. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.