Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist laut neuen Daten des Statistischen Bundesamtes übergewichtig.
Deutsche werden dickerNeue Zahlen: Mehr als die Hälfte der Deutschen ist zu dick

Jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat einen BMI über 25. (Symbolfoto)
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In der Bundesrepublik Deutschland weisen über 50 Prozent der volljährigen Bevölkerung Übergewicht auf. Diese Information entstammt den Resultaten des Mikrozensus, welche vom Statistischen Bundesamt mit Sitz in Wiesbaden publiziert wurden. Laut dieser Erhebung besaßen im Erhebungsjahr 2025 rund 53,4 Prozent der Volljährigen einen Body-Mass-Index (BMI), der den Wert 25 überstieg. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifiziert Erwachsene ab diesem Grenzwert als übergewichtig. Ein Anteil von 17,9 Prozent der Menschen wurde sogar als fettleibig (adipös) eingestuft, was einem BMI von mehr als 30 entspricht und als erhebliches Übergewicht definiert wird.
Die Daten zeigen, dass das männliche Geschlecht öfter von Übergewicht betroffen ist als das weibliche. Im Erhebungsjahr 2025 hatten demzufolge zwei Drittel der männlichen Bevölkerung (62,6 Prozent) einen BMI von über 25, und ein Fünftel (19,9 Prozent) wurde als fettleibig klassifiziert. Für Frauen lagen die Werte im gleichen Zeitraum bei 43,8 Prozent für Übergewicht und 15,8 Prozent für Adipositas.
Leichter Anstieg des Durchschnittsgewichts in Deutschland
In der jüngeren Vergangenheit hat das mittlere Körpergewicht der deutschen Bevölkerung eine geringfügige Zunahme verzeichnet. Die Mikrozensus-Daten für das Jahr 2025 belegen ein durchschnittliches Gewicht pro Person von 78,3 Kilogramm. Im Vergleich dazu betrug das mittlere Gewicht im Jahr 2021 noch 77,7 Kilogramm und 2017 belief es sich auf 77 Kilogramm. Männer bringen dabei im Mittel 86,5 Kilogramm auf die Waage, Frauen hingegen 69,7 Kilogramm. Sämtliche Daten zu Körpergewicht und -größe gelten für volljährige Personen, die 18 Jahre oder älter sind.
Die mittlere Körpergröße hat sich im Gegensatz dazu über die letzten Jahre nur unwesentlich gewandelt. Eine Person in der Bundesrepublik maß im Erhebungsjahr 2025 durchschnittlich 1,73 Meter. Diese Messung entsprach exakt dem Wert von 2021, wohingegen sie 2017 um einen Zentimeter geringer ausfiel (1,72 Meter). Frauen sind im Mittel 1,66 Meter groß, während Männer eine durchschnittliche Größe von 1,79 Meter erreichen.
Zusammenhang zwischen Alter, Körpergröße und Gewicht
Laut den Erhebungen sind jüngere Personen im Durchschnitt größer gewachsen. Die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen erreicht eine mittlere Körpergröße von 1,75 Metern. Nach Angaben der Statistiker ist die Gruppe der über 75-Jährigen mit einer mittleren Größe von 1,68 Metern die kleinste.
Wohingegen die mittlere Körpergröße mit zunehmendem Lebensalter tendenziell sinkt, zeigt das Körpergewicht eine entgegengesetzte Entwicklung. Es nimmt im Durchschnitt bis zum Erreichen des mittleren Lebensalters zu und reduziert sich danach wieder. Das höchste Gewicht weisen folglich Personen in der Alterskohorte von 50 bis 59 Jahren mit 81,3 Kilogramm auf. Mit 72,5 Kilogramm haben die 18- bis 24-Jährigen das niedrigste Durchschnittsgewicht. (dpa/red)
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