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Sorge vor EbolaWM-Gastgeber 2026 kündigen gemeinsame Maßnahmen an

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Ebola-Ausbruch - Kongo

Der Ebola-Ausbruch in Zentralafrika hat auch Auswirkungen auf die Fußball-WM.

Ein Ebola-Ausbruch in Afrika sorgt für Maßnahmen bei der WM 2026. Die Gastgeber wollen Besucher und Bürger schützen.

Aufgrund der Ebola-Epidemie in Zentralafrika kündigten die USA, Kanada und Mexiko gemeinsame Maßnahmen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 an. Wie die US-Regierung im Auftrag der drei Ausrichterstaaten informierte, sollen koordinierte Vorkehrungen getroffen werden, um die öffentliche Gesundheit bei Reisen aus afrikanischen Gebieten mit besonders hohem Ebola-Risiko zu gewährleisten. Genaue Einzelheiten wurden dazu aber nicht mitgeteilt.

„Dieser koordinierte Ansatz zielt darauf ab, unsere Bürger und die Millionen von Besuchern, Fans, Athleten und Touristen, die zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erwartet werden, zu schützen und gleichzeitig den Reise- und Warenverkehr über unsere Grenzen hinweg aufrechtzuerhalten“, wurde in der Erklärung mitgeteilt. Unklar bleibt, ob dies auch Einreisebeschränkungen oder Quarantäneregelungen umfasst. „Die Gesundheit und Sicherheit aller Menschen in der Region hat für uns höchste Priorität, während wir die Welt in Nordamerika willkommen heißen“, wurde nur hinzugefügt.

Ebola-Lage im Kongo und in Uganda

Der östliche Bereich der Demokratischen Republik Kongo sowie Teile Ugandas werden aktuell von einem Ausbruch des bedrohlichen Ebola-Virus heimgesucht. Aktuelle Regierungsangaben für den Kongo weisen mehr als 1.000 Verdachtsfälle sowie rund 250 Todesfälle aus. Die Fallzahlen im benachbarten Uganda im Osten sind signifikant niedriger.

Bei Ebolafieber handelt es sich um eine infektiöse und potenziell tödliche Erkrankung. Der Erreger wird durch direkten Körperkontakt sowie über Körperflüssigkeiten weitergegeben.

Vergangene Epidemien mit Tausenden Todesfällen

Zwischen 2014 und 2015 starben bei einer Ebola-Welle in Westafrika über 11.000 Personen. Der zweitgrößte Ausbruch von 2018 bis 2020 forderte in den heute ebenfalls betroffenen Provinzen des Ostkongo circa 2.300 Menschenleben.

Die Situation wird durch den derzeitigen Ausbruch des seltenen Bundibugyo-Stammes des Ebola-Virus erschwert, da es dagegen weder eine Impfung noch eine spezifische Behandlung gibt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.