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Lichtblick in der PflegeZahl der Beschäftigten und Azubis in NRW steigt deutlich an

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Pflege

Angesichts des bis 2040 erwarteten deutlichen Anstiegs der älteren Bevölkerung bleibt der Bedarf an Pflegefachkräften hoch. (Archivbild)

Entspannung im Pflegesektor in NRW: Die Zahl der Fachkräfte und Auszubildenden ist laut einem neuen Bericht gestiegen.

Für den Pflegesektor in Nordrhein-Westfalen, der lange unter einem Mangel an Fachpersonal litt, gibt es eine erfreuliche Entwicklung. Einem neuen Report der Landesregierung zufolge sind mehr Personen in Pflegeberufen tätig oder starten eine qualifizierende Ausbildung in diesem Bereich. Die Präsentation des Berichts über die Lage bei Ausbildung und Fachkräften im Gesundheitswesen erfolgte in Düsseldorf durch den Gesundheitsminister von NRW, Karl-Josef Laumann (CDU).

Im Detail wuchs die Anzahl der in der Pflege sozialversicherungspflichtig angestellten Personen seit dem Jahr 2022 um circa 7.500, sodass die Gesamtzahl 2025 über 292.000 liegt. Die Einführung der generalistischen dreijährigen Pflegeausbildung 2020 führte außerdem bis zum Jahr 2024 zu einem Anstieg bei den neu unterzeichneten Ausbildungsverträgen um 17 Prozent, was einer Summe von beinahe 16.950 entspricht. Eine Prognose basierend auf vorläufigen Daten für das Jahr 2025 lässt eine nochmalige Zunahme auf über 17.250 neue Vertragsabschlüsse erwarten. Während im Jahr 2023 etwa 10.060 Personen ihre Ausbildung erfolgreich beendeten, erhöhte sich diese Zahl 2024 auf über 10.400 Absolventen.

Demografie sorgt für anhaltend hohe Nachfrage

Die Verfasser der Studie schätzen, dass die Zunahme bei den Ausbildungsabschlüssen den Personalbedarf, der durch den Eintritt von Mitarbeitern in den Ruhestand entsteht, bis zum Jahr 2030 ausgleichen könnte. In Anbetracht der circa 7.000 Einrichtungen im Pflege- und Krankenhaussektor in NRW wird allerdings eher eine Stabilisierung und keine Erweiterung des Versorgungsniveaus erwartet. Die Nachfrage nach qualifiziertem Personal wird vor allem wegen des prognostizierten starken Zuwachses der älteren Bevölkerungsgruppe bis 2040 weiterhin hoch sein. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.