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So bleiben Holzböden länger schönFünf Expertenratschläge für die Parkettpflege

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Frau wischt einen Parkettboden

Beim Wischen von Parkettböden sollte der Lappen nur nebelfeucht sein.

Ein Boden aus Holz verleiht Räumen eine warme Atmosphäre. Aber wie sorgt man für dessen Langlebigkeit? 

Ein Boden aus Holz schafft eine behagliche und einladende Wirkung im Zimmer. Um sein Erscheinungsbild langfristig zu bewahren, ist eine korrekte Behandlung notwendig. Der vdp (Verband der Deutschen Parkettindustrie) gibt hierzu, laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa), mehrere Empfehlungen.

Gröbere Verunreinigungen sollten zuerst mit dem Staubsauger entfernt werden, um Kratzer auf dem Holz zu vermeiden. Hierfür ist die Nutzung des Bürstenaufsatzes am Gerät oder das Ausfahren der Düsenbürsten mittels Schalter essenziell.

Korrekte Feuchtreinigung: Die Nebelfeucht-Methode

Selbst versiegelte Parkettböden bieten lediglich einen Schutz vor Feuchtigkeit. Aus diesem Grund darf die Reinigung nicht nass, sondern ausschließlich „nebelfeucht“ erfolgen. Dies impliziert, dass ein Tuch oder Mopp vor dem Gebrauch sorgfältig auszuwringen ist.

Die Bildung von Pfützen auf dem Boden muss unter allen Umständen verhindert werden. Die Reinigung kann entweder ausschließlich mit Wasser oder unter Zugabe eines passenden Pflegemittels geschehen. Auf den Einsatz von Scheuermitteln sollte nach Aussage der Fachleute verzichtet werden.

Pflege für geölte Böden

Sofern der Bodenbelag bei der Verlegung geölt und nicht versiegelt wurde, lässt er sich durch das dünne Auftragen von Pflegeöl erneuern. Der Fachverband empfiehlt, einen lokalen Parkettfachbetrieb zu kontaktieren, da die selbstständige Durchführung nicht immer unkompliziert ist. Vdp-Vorsitzender Michael Schmid wird mit den Worten zitiert: „Die Experten beraten euch gerne oder können das Finish auch gleich selbst durchführen“.

Beseitigung von Kratzern und Spuren

Bei einem Nutzungsobjekt wie einem Bodenbelag sind geringfügige Schrammen oder Einkerbungen schwer zu umgehen. Spezielle Reparatursets, die etwa farblich abgestimmte Wachsstifte enthalten, sind im Fachgeschäft erhältlich. Häufig lassen sich dunkle Abriebspuren von Schuhen unkompliziert mit einem Radierer beseitigen.

Renovierung durch Abschleifen

Wenn der Holzboden eine sehr stumpfe Oberfläche aufweist oder viele Kratzer hat, besteht die Möglichkeit, ihn abzuschleifen und neu zu behandeln. Laut dpa erläutert Michael Schmid: „Je dicker das Parkett, desto nachhaltiger ist es. Denn wie oft man es renovieren kann, richtet sich nach der Stärke der Deckschicht“. Normalerweise wird dabei eine Schicht von 0,5 Millimetern entfernt. Schmid fügt hinzu: „Bei Mehrschichtparkett mit vier Millimeter Nutzschicht kann der Boden zweimal abgeschliffen werden“. Als langlebigste Option gilt Massivparkett, dessen Nutzschicht bis zu 22 Millimeter misst und eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten erreicht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.