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„Du gehörst zu mir“Was Katzen mit Stupsen, Blinzeln und Treten signalisieren

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Eine Katze schmiegt sich an die Beine eines Mannes

Katzen reden leise – aber deutlich: An den Beinen reiben, Kopf anstupsen: Das ist ihr Signal für Nähe und Zugehörigkeit.

Katzen kommunizieren oft subtil. Eine Tierärztin erklärt, was Schnurren, Blinzeln und Kopfstöße wirklich bedeuten.

Erhält ein Mensch von seiner Katze einen Kopfstoß, der seine Beine oder Hände streift, handelt es sich um ein bedeutsames Signal der Zuneigung. Das Tier erbittet dadurch nicht allein Zuwendung, sondern hinterlässt überdies Duftmarken auf seinem menschlichen Partner. Auf diese Art kommunizieren die Samtpfoten ihre Zugehörigkeit: „Du gehörst zu mir.“

Die Kommunikation von Katzen erfolgt über zahlreiche, häufig sehr subtile Anzeichen. Ein Verständnis für die tierische Körpersprache ermöglicht es Haltern, ihr Haustier besser zu deuten und Abweichungen im Verhalten zu erkennen. Dunia Thiesen-Moussa, eine Tierärztin, erläutert für den Industrieverband Heimtierbedarf (IVH), welche Aspekte für Katzenbesitzer von Bedeutung sind.

Die Doppeldeutigkeit des Schnurrens

Das Schnurren einer Katze kann zwar auf Behaglichkeit hindeuten, ist jedoch nicht zwangsläufig ein Beleg dafür. Tatsächlich nutzen die Tiere diese Lautäußerung auch in diversen anderen Zusammenhängen zur Verständigung.

Laut der Fachärztin für Tierverhalten, Thiesen-Moussa, schnurren Katzen beispielsweise „zum Beschwichtigen des Sozialpartners sowie bei Angst, Stress oder Schmerz“. Für eine korrekte Interpretation ist somit stets die jeweilige Situation ausschlaggebend, in der die Lautäußerung stattfindet.

Begrüßungsrituale und Zeichen der Zuneigung

Ein aufrecht getragener Schwanz mit einer sanft gekrümmten Spitze wird als klassisches Signal zur Begrüßung verstanden. Diese Haltung demonstriert Zuversicht sowie Aufgeschlossenheit und ist eine Einladung an den Menschen, eine Interaktion zu beginnen.

Wahre Zuneigung bekunden Katzen durch einen ruhigen Blick, begleitet von einem langsamen Blinzeln. Zusätzlich können halb geschlossene Lider Sympathie ausdrücken, wie Thiesen-Moussa ausführt. Sie rät Besitzern, diese Geste zu spiegeln: „Ein langsames Zurückblinzeln wird häufig positiv aufgenommen – sofern der Rest der eigenen Körpersprache dazu passt.“ Im Gegensatz dazu ist langes Fixieren zu unterlassen, weil es in der Kommunikation unter Katzen eine mögliche Gefahr und Anspannung bedeutet.

Das Gefühl von Geborgenheit: Der Milchtritt

Das sanfte und taktmäßige Treten mit den Vorderpfoten bei ausgewachsenen Katzen ist ein Zeichen tiefen Wohlbehagens. Laut Thiesen-Moussa hat dieses Verhalten, auch als „Milchtritt“ bezeichnet, seinen Ursprung in der Welpenzeit. Junge Kätzchen stimulieren auf diese Weise den Milchfluss der Mutter; bei adulten Tieren ist es eine Demonstration von Zufriedenheit. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.