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Rauchstopp macht reichWer das Geld investiert, kann über 500.000 Euro anhäufen

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Zerknüllte Zigarettenschachteln

Rauchen aufgeben lohnt sich: Neben gesundheitlichen Vorteilen bietet der Rauchstopp langfristig auch erhebliche finanzielle Einsparungen.

Eine neue Rechnung zeigt: Wer das Rauchen aufgibt, kann nach 30 Jahren über eine halbe Million Euro besitzen.

Laut Statistischem Bundesamt hat im Jahr 2025 fast jeder fünfte Mensch (19,1 Prozent) in Deutschland ab 15 Jahren geraucht. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann durch das eingesparte Geld ein erhebliches Vermögen bilden. Dies geht aus einer Modellrechnung des Vergleichsportals Verivox hervor.

Die Kalkulation von Verivox nimmt an, dass eine Person pro Tag 20 Zigaretten aus einer Packung raucht. Bei einem Schachtelpreis von 9,40 Euro und einer angenommenen jährlichen Teuerung von 3,8 Prozent – was dem Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre entspricht –, belaufen sich die Ausgaben nach einem Jahrzehnt auf 40.813 Euro. Nach 20 Jahren würden die Kosten bereits 100.075 Euro betragen und nach 30 Jahren 186.125 Euro.

Vom Raucher zum Investor: So funktioniert der Vermögensaufbau

Gibt die Person das Rauchen auf und legt die monatlich gesparten 286 Euro stattdessen in einen börsengehandelten Indexfonds (ETF) an, der den MSCI World abbildet, kann sie laut Verivox nach 30 Jahren ein Depotvermögen von 549.416 Euro besitzen. Die Berechnung basiert auf einer historischen Durchschnittsrendite von 7,5 Prozent pro Jahr nach Kosten. Dividenden werden dabei reinvestiert und die Sparbeiträge entsprechend der Zigaretten-Preissteigerung jährlich erhöht.

Je länger ein solches Sparvorhaben, beispielsweise über einen automatisierten Sparplan, andauert, desto stärker wirkt der Zinseszinseffekt. Bereits nach zehn Jahren könnte ein ehemaliger Raucher ETF-Anteile im Wert von rund 58.800 Euro im Depot haben. Davon wären nur 69 Prozent selbst eingezahlt, der Rest wäre Wertzuwachs. Nach 30 Jahren kehrt sich das Verhältnis um: Nur noch rund 34 Prozent des Depotwerts von 549.416 Euro würden auf die eigenen Einzahlungen entfallen, während gut 363.000 Euro auf die Kursentwicklung und reinvestierte Dividenden zurückzuführen wären.

Risiken und Steuern: Was zu beachten ist

Sparer müssen jedoch wissen, dass ihnen bei einem Verkauf nicht das gesamte Depotvermögen zur Verfügung stehen würde. Auf die Kursgewinne werden Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt 26,375 Prozent fällig, zuzüglich eventueller Kirchensteuer. Nach dem Verkauf aller Anteile würden in diesem Beispiel aber immer noch gut 482.000 Euro verbleiben.

Die Modellrechnung beruht auf bestimmten Annahmen, ein solcher Wertzuwachs ist nicht garantiert. Aktienmärkte unterliegen Schwankungen und können auch erheblich an Wert verlieren. Der Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch: Wer mindestens 16 Jahre lang regelmäßig mit einem Sparplan in den Weltaktienindex MSCI World investiert hat, machte historisch betrachtet keinen Verlust. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.