Der Akku des Handys ist leer, aber keine Steckdose verfügbar? Ein externer Akku kann helfen. Wir erklären, welche Kriterien für die Auswahl wichtig sind.
Die richtige PowerbankAuf diese Werte kommt es bei Kapazität und im Flugzeug an

Soll die Powerbank nur gelegentlich das Smartphone aufladen, genügt ein Modell mit 5.000 bis 10.000 Milliamperestunden.
Copyright: Zacharie Scheurer/dpa-tmn
Wenn die Batterie des Mobiltelefons unterwegs zur Neige geht, erweist sich ein externer Akku oft als Retter in der Not. Wer die Anschaffung einer solchen mobilen Ladeeinheit erwägt, sollte sich im Vorfeld einige grundlegende Fragen beantworten. Darauf weisen Experten des Tüv Süd hin, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet. Die bedeutendste Überlegung betrifft dabei die benötigte Kapazität.
Für das gelegentliche Aufladen eines Smartphones ist laut den Fachleuten eine Ausführung mit einer Kapazität von 5.000 bis 10.000 Milliamperestunden (mAh) ausreichend. Sollen jedoch mehrere Endgeräte mit Strom versorgt werden, empfiehlt sich ein Modell mit einer deutlich höheren Kapazität im Bereich von 20.000 bis 30.000 mAh. Als Faustregel gilt: Je größer die Milliamperestundenzahl des mobilen Speichers ist, desto häufiger kann er Geräte aufladen, bevor er selbst an die Steckdose muss.
Schnelles Aufladen: Eine Frage der Wattzahl
Die Geschwindigkeit, mit der eine Powerbank ein angeschlossenes Gerät mit Energie versorgt, wird maßgeblich durch die Ausgangsleistung bestimmt. Diese wird in Watt angegeben. Der Tüv Süd empfiehlt für die Verwendung mit größeren Geräten wie Tablets oder Notebooks eine Ausgangsleistung, die zwischen 30 und 65 Watt liegt.
Sofern das eigene Gerät Schnellladetechnologien wie Power Delivery oder Quick Charge unterstützt, ist es vorteilhaft, eine Powerbank auszuwählen, die ebenfalls damit kompatibel ist. Die Experten betonen, dass transparente Herstellerangaben zu diesen technischen Daten ein Indiz für die Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit des Produkts sind.
Wichtiger Wert für Flugreisen: Die Wattstunden (Wh)
Für Personen, die ihren mobilen Akku auf Flugreisen mitnehmen möchten, ist die Nennenergie in Wattstunden (Wh) ein entscheidender Faktor. Viele Fluggesellschaften untersagen die Mitnahme von Powerbanks, deren Wert 100 Wattstunden übersteigt. Diese Angabe ist allerdings nicht immer auf dem Produkt selbst zu finden.
Die Wattstunden lassen sich jedoch unkompliziert aus zwei anderen Spezifikationen ermitteln: der in Milliamperestunden (mAh) angegebenen Kapazität und der Spannung in Volt (V). Die Formel zur Berechnung lautet: (mAh / 1.000) x V. Ein Akku mit 15.000 mAh und 3,7 V verfügt demnach über 55,5 Wh (15.000 geteilt durch 1.000, multipliziert mit 3,7) und wäre somit für den Transport im Flugzeug zulässig.
Wenn geklärt ist, dass die technischen Spezifikationen passen, sollte abschließend auf die korrekten Anschlüsse für die eigenen Geräte geachtet werden. Darüber hinaus ist es ratsam, auf ein Gehäuse zu achten, das einen robusten und hochwertig verarbeiteten Eindruck vermittelt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
