Abo

Schutz für die AugenWorauf Sie beim Kauf einer neuen Sonnenbrille achten müssen

3 min
Frau mit Sonnenbrille sonnt sich im Park

Stil und Funktion vereint: Eine Sonnenbrille ist längst nicht mehr nur Schutzausrüstung, sondern auch ein modisches Accessoire.

Nicht nur das Aussehen zählt: Worauf Sie beim Kauf einer Sonnenbrille für den optimalen Schutz Ihrer Augen achten sollten.

Weisen die Gläser Ihrer Sonnenbrille Kratzer auf, weil sie zu oft ungeschützt in der Tasche war? Dann ist eine Entsorgung ratsam. Selbst minimale Beschädigungen verursachen Lichtstreuungen, die das Auge permanent ausgleichen muss, was zu einer schnelleren Ermüdung führen kann. Diese Information stammt vom Kuratorium Gutes Sehen (KGS).

Daher ist die Anschaffung eines neuen Modells erforderlich. Dieses sollte nicht nur ästhetisch ansprechend sein, sondern auch einen effektiven Sonnenschutz bieten. Häufig wird nicht bedacht, dass es einen Unterschied zwischen Blendschutz und UV-Schutz gibt. Laut KGS gewähren selbst die dunkelsten Gläser keinen Schutz vor ultravioletter Strahlung, wenn ein entsprechender Filter fehlt. Ein hochwertiges Modell muss folglich beide Funktionen erfüllen. Die folgenden Punkte sind dabei zu beachten:

UV-Schutz: Das „UV400“-Siegel ist entscheidend

Ist eine Sonnenbrille mit dem Vermerk «UV400» versehen, ist das ein gutes Zeichen. Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) bedeutet dies, dass die komplette UV-Strahlung bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern gefiltert wird. Ebenso bedeutsam ist das Vorhandensein eines CE-Zeichens. Dieses bestätigt, dass das Produkt den EU-Richtlinien für einen effektiven Sonnenschutz entspricht.

Blendschutz: Die richtige Tönungsstufe

Um eine Blendung zu vermeiden, sind die Gläser von Sonnenbrillen getönt. Die Intensität der Tönung wird in Stufen von 0 bis 4 klassifiziert. Häufig findet sich die Angabe mit dem Präfix «cat», etwa als «cat2», auf Etiketten. Ein ansteigender Wert signalisiert dunklere Gläser, die somit mehr Licht absorbieren.

Für den Sommer in unserer Region stellen Brillen der Kategorie 2 laut KGS eine passende Option dar. Personen, die sich häufig am Wasser aufhalten oder eine Reise in den Süden planen, sollten hingegen auf Kategorie 3 zurückgreifen.

Bei Touren im Hochgebirge oder bei einem Aufenthalt im Schnee wird wiederum Kategorie 4 nahegelegt. Das KGS warnt jedoch davor, mit diesen Gläsern Auto zu fahren, da sie bis zu 97 Prozent des Lichts absorbieren.

Farbfilter: Wie die Gläser die Sicht verändern

Wer eine möglichst unverfälschte Farbwiedergabe bevorzugt, sollte sich laut KGS für braune, graue oder grüne Gläser entscheiden. Nicht alle Nutzer wünschen sich, ihre Umgebung durch einen farbigen Filter wahrzunehmen.

Im Gegensatz dazu steigern gelbe und orangefarbene Tönungen die Kontrastwahrnehmung. Der Vorteil besteht darin, dass die Sicht auch bei wechselnden Lichtbedingungen detailreich bleibt, zum Beispiel wenn eine Wolke vor die Sonne zieht.

Größe und Passform: So sitzt die Brille richtig

Für einen effektiven Schutz ist eine ausreichende Größe der Sonnenbrille entscheidend. Die Augen-Experten des KGS geben den Rat, dass die Gläser wenigstens bis zu den Augenbrauen reichen sollten.

Da Sonnenlicht auch seitlich in die Augen gelangen kann, ist eine Fassung mit breiten Bügeln oder einer gekrümmten Form von Vorteil. Zudem sollte das Gestell dicht am Auge anliegen, ohne dabei die Wangen oder Wimpern zu berühren. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.