Die gefährlichen Schwachstellen in der Skript-Programmiersprache PHP (PHP2Shell) betreffen nicht nur Webserver von Dienstleistern oder Unternehmen, sondern – wenn auch viel seltener – Geräte daheim.
Das können beispielsweise Netzwerkspeicher (NAS) sein, Mini-Computer oder Router sein – sei es, weil unter PHP-Einbindung ein Heimserver realisiert wird oder sei es, weil der Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche eines Gerätes mit PHP-Hilfe erfolgt.
PHP steckt im Gerät – und niemand weiß es?
„PHP steckt hinter rund 70 Prozent aller Websites mit bekannter Konfiguration, aber auch in Routern, Speichersystemen und Sicherheitsprodukten, oft ohne, dass Betreiber es wissen“, erklärt der Verband der Internetwirtschaft eco.
Die Devise laute nun „Patches einspielen, und zwar überall“, so der eco weiter. Anwender, die selbst PHP-Pakete auf einem Gerät installiert haben, werden damit keine Probleme haben. Alle anderen sind auf Firmware-Updates der Hersteller angewiesen.
Automatische Updates sind wichtig – immer
Hier gilt wie immer und einmal mehr: Am besten automatische Updates, wenigstens Update-Benachrichtigungen in den Einstellungen aller Geräte aktivieren, wo immer das möglich ist.
Das hilft dann künftig bei neuen Sicherheitslücken – und jetzt im Zweifel auch noch allen, die gar nicht wussten, dass PHP auf einem ihrer Geräte im Hintergrund läuft. (dpa/red)

