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WM-Fieber in MietwohnungWas bei Fahnen, Deko und Lärm für Mieter erlaubt ist

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Eine Deutschlandflagge hängt von Balkon zu Balkon

Deutschlandflagge bis zum Nachbarn? WM-Balkon-Deko ist erlaubt, solange sie niemanden verschattet oder gefährdet.

Flaggen am Balkon und Jubelschreie zur späten Stunde: Was Mieter während der Fußball-EM beachten müssen.

Anlässlich großer Fußballevents wie einer Weltmeisterschaft möchten zahlreiche Anhänger in Köln ihre Wohnungen mit Flaggen und Dekorationen schmücken. Nach Auskunft des Deutschen Mieterbundes (DMB) stellt das Anbringen von Deutschlandfahnen oder Fußballpostern im Fensterbereich im Allgemeinen keine Störung dar. Mietern kann dies folglich nicht verboten werden. Selbst wenn der Mietvertrag ein Verbot von Plakaten oder Fahnen vorsieht, bezieht sich dies laut DMB in der Regel nur auf Inhalte mit politischem Charakter oder stark kontroverse sowie beleidigende Botschaften.

Dekoration an Balkonen und Fassaden: Was gilt?

Das Anbringen von Flaggen an Balkonen ist ebenfalls ohne Genehmigung des Vermieters gestattet, vorausgesetzt, die Befestigung lässt sich ohne Spuren wieder abbauen. Erfordert die Montage jedoch eine feste Verankerung am Geländer oder an der Außenwand, handelt es sich um einen Eingriff in die Bausubstanz. Für eine solche Veränderung muss die Erlaubnis des Vermieters eingeholt werden. Des Weiteren ist es entscheidend, Dekorationsartikel sicher zu befestigen, damit sie bei Wind nicht herabfallen und Passanten gefährden können. Zudem dürfen Fahnen benachbarte Fenster weder verdecken noch beschatten.

Lautstärke beim Fußballschauen: Die Nachtruhe beachten

Personen, die die Spiele in ihrer Wohnung, auf dem Balkon, der Terrasse oder auch im Garten ansehen, sind angehalten, auf ihre Nachbarschaft Rücksicht zu nehmen. Insbesondere im Freien können Freudenschreie und der TV-Ton als deutlich lauter empfunden werden als in geschlossenen Räumen.

Weil die Übertragungen häufig bis in die späten Abendstunden andauern, ist die Kenntnis entscheidend, dass die gesetzliche Nachtruhe um 22:00 Uhr beginnt. Lärm muss ab diesem Zeitpunkt auf Zimmerlautstärke reduziert werden. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.