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Frankfurts Oberbürgermeister hofft auf Klärung der Vorwürfe

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Frankfurt/Main – Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) hofft im Zuge eines Gerichtsverfahrens auf die Klärung der Anschuldigungen gegen ihn. Er sei fest davon überzeugt, vor Gericht seine Unschuld beweisen zu können, sagte er am Montag. „Endlich: Jetzt können die maßlosen Anschuldigungen geklärt werden.” Das Landgericht Frankfurt hatte zuvor mitgeteilt, dass eine Anklage im Zusammenhang mit der Awo-Affäre gegen Feldmann zugelassen worden sei. Termine für den Prozess standen zunächst noch nicht fest.

Die Staatsanwaltschaft hatte im März Anklage wegen eines hinreichenden Tatverdachts der Vorteilsannahme erhoben. Feldmanns Frau habe als Leiterin einer Awo-Kita „ohne sachlichen Grund” ein übertarifliches Gehalt bezogen, hieß es. Zudem habe die Awo laut Staatsanwaltschaft Feldmann im Wahlkampf 2018 durch Einwerbung von Spenden unterstützt. Im Gegenzug habe er die Interessen der Awo Frankfurt „wohlwollend berücksichtigen” wollen. Der Druck auf Feldmann war zuletzt wegen einiger Ausrutscher gestiegen. Er lehnte einen Rücktritt aber bisher ab.

Feldmann und seine Frau, die 2016 geheiratet hatten, hatten im vergangenen Jahr ihre Trennung bekanntgegeben.

© dpa-infocom, dpa:220530-99-483908/3 (dpa)