Elektrofahrräder und Pedelecs erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und gelten als zukunftsträchtige Zweiradsparte. Angesichts hoher Benzinpreise und sinkender Kosten für Elektroräder sind sie eine gute Alternative zum Auto geworden. Denn obwohl Fahrer mit sportlichen 25 Kilometern pro Stunde unterwegs sind, kommen sie ohne Schwitzen entspannt an ihr Ziel.
Dank der verschiedenen Antriebsapparate, Akkusysteme und Fahrradtypen, bieten Elektroräder und Pedelecs eine individuelle Einsatzmöglichkeit in der Stadt und im Gelände. Wer noch keine Erfahrungen mit einem Elektrorad machen konnte, aber neugierig auf das entspannte Fahren mit Rückenwind ist, kann an begleiteten Touren mit den Fahrrad-Spezialisten von Fahrrad XXL Feld teilnehmen.
Mit einem Profi auf vielseitiger Runde
Bei Fahrrad XXL Feld in Sankt Augustin nimmt Experte Wolfgang Siegmund Interessierte mit auf eine vielseitige und erlebnisreiche Fahrt. So lernen Neugierige die Elektromobilität der Zukunft kennen. Die geführte Tour geht von Sankt Augustin über den Siegdamm nach Hennef. Weiter geht es in Richtung Oberpleis, Heisterbacherrott, am Rhein entlang nach Beuel.
Die etwa 50 Kilometer lange Strecke verfügt über einen Flachstreckenteil, drei Steigungen und Abfahrten. Genug Abwechslung also, um das elektrisch unterstützte Fahrrad ausgiebig zu testen. Für die Teilnahme sind keine sportlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Der „Gemütlichste“ bestimmt das Tempo. Durch kleine Gruppen von maximal zehn Personen ist die individuelle Betreuung jedes Radfahrers gewährleistet.
Unterschiede bei E-Bikes und Pedelec
„Die meisten angebotenen E-Bikes sind eigentlich Pedelecs, der Begriff hat sich aber nicht durchgesetzt“, erklärt Wolfgang Siegmund. Denn Pedal Electric Cycles bieten nur dann Motorunterstützung, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Außerdem kann der Fahrer auf den Motor komplett verzichten und auf herkömmliche Weise Radfahren. E-Bikes hingegen können auf Knopfdruck ohne Pedalunterstützung bewegt werden und sind bereits ab sechs km/h zulassungspflichtig.
Beim Pedelec regelt ein stufenverstellbares Bedienteil die einzelnen wählbaren Unterstützungsmodi. Die Motoren von Pedelecs sind auf eine Leistung von 250 Watt und eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h begrenzt. Wer schneller fahren möchte, muss mit voller Muskelkraft selbst in die Pedale treten. Fährräder über 25 km/h, sogenannte Speed-Pedelecs, gelten gesetzlich nicht mehr als Fahrräder und unterliegen daher, wie E-Bikes, der Versicherungspflicht.
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Sicher unterwegs sein
Laut Gesetz ist kein Dynamo mehr erforderlich. Daher schließen die meisten Hersteller die Beleuchtung an den Akku an. Eine Frontlampe muss zwar lediglich zehn Lux leisten, aber mit modernen LED-Scheinwerfern sind 70 Lux und mehr möglich. Aber nicht nur die Beleuchtung sorgt für Sicherheit, auch die Kopfbedeckung sollte nicht außer Acht gelassen werden. Für alle zulassungsfreien Pedelecs besteht keine Helmpflicht. Nur beim Fahren von Speed-Pedelecs und selbstständig fahrenden E-Bikes muss ein Helm getragen werden.
