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Hessischer Verlagspreis geht an zwei Frankfurter Verlage

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Wiesbaden/Frankfurt – Der Hessische Verlagspreis geht in diesem Jahr an zwei Verlage aus Frankfurt. Der Regionalverlag Henrich Editionen erhält den mit 15.000 Euro dotierten Hauptpreis. Der mit 5000 Euro dotierte Sonderpreis geht an die Edition Faust, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kunst am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

„Die Henrich Editionen legen Wert darauf, mit ihrem Programm Menschen zu erreichen, die neu im Land, neu in der Stadt sind und sich hier zu Hause fühlen sollen”, begründete die Jury ihre Entscheidung. Die Edition Faust beeindrucke hingegen vor allem mit ihren Aktivitäten im Bereich der sogenannten Graphic Novel.

„Die Preisträger zeigen eindrucksvoll die große Bandbreite, den Mut zum Außergewöhnlichen und die hohe Qualität des verlegerischen Arbeitens in Hessen”, sagte Kunstministerin Angela Dorn (Grüne).

Der Preis wird seit 2018 vom Land und dem Landesverband Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Mit ihm soll die kulturelle Vielfalt der Verlage unterstützt werden.

© dpa-infocom, dpa:220525-99-425533/2 (dpa/lhe)