Halle – Im Schlusspunkt erkannte Trainer Markus Kauczinski ein Sinnbild für die komplette Drittliga-Spielzeit des SV Wehen Wiesbaden. „So geht das letzte Spiel Unentschieden aus. Wir haben gut gespielt, aber für einen Sieg hat es nicht gereicht. Das zeigt ein bisschen den Lauf der Saison”, sagte Kauczinski nach dem 1:1 beim Halleschen FC am Samstag. Die Hessen schließen das Jahr in der 3. Liga als Achter mit 51 Punkten ab - sowohl die Aufstiegsplätze (zwölf Punkte) als auch die Abstiegszone (14 Punkte) waren am Ende extrem weit entfernt.
In Halle hätte der 52 Jahre alte Kauczinski seine erste Saison als SVWW-Coach trotzdem gerne mit einem Sieg beendet. „Man hat uns angemerkt, dass wir bis zum Schluss gewinnen wollten. Wir haben nach und nach die Spielkontrolle übernommen. In dieser zweiten Halbzeit haben wir die Kontrolle und viele Möglichkeiten”, sagte der Coach. Da habe man auch gemerkt, wo das Problem liege: „Tore aus dem Ballbesitz und der Überlegenheit zu erzielen. Wir haben alles probiert.”
Bjarke Jacobsen (34. Minute) hatte die Führung der Gastgeber durch Tom Zimmerschied (11.) noch vor der Pause ausgleichen können. Danach wollte der Siegtreffer nicht gelingen. „Deshalb stehen wir unter dem Strich da, wo wir sind”, sagte Kauczinski, der in dieser Saison auf Langzeittrainer Rüdiger Rehm folgte. In der kommenden Spielzeit würde der SVWW gerne wieder etwas weiter oben angreifen. Ansatzpunkt dürfte dabei nach einer Saison mit gerade einmal 49 Toren sicher die Offensive sein.
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