Wiesbaden – Die Zahl der Teilnehmer bei landesweiten Protesten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen ist an diesem Montag in Hessen erneut gesunken. Wie das Innenministerium am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, beteiligten sich rund 7000 Menschen, weitere 800 Personen fanden sich zu Gegendemonstrationen zusammen. Ende Januar waren den Angaben zufolge noch etwa doppelt so viele Menschen am Montagabend zu Protestversammlungen gegangen.
„Wir gehen davon aus, dass die seitens der Landes- und Bundesregierung beschlossenen Öffnungsmaßnahmen für die kommenden Wochen aufgrund der sinkenden Infektionszahlen ein wichtiger Grund für diesen Rückgang sind”, teilte ein Ministeriumssprecher mit. Die Versammlungsgrößen hätten an diesem Montag von einer einstelligen Anzahl von Personen bis hin zu je rund 350 Menschen in Marburg und Bad Nauheim variiert. Der Polizei seien insgesamt 115 Versammlungen oder Aktionen von Corona-Maßnahmen-Kritikern bekannt geworden sowie 27 Gegenveranstaltungen.
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