Bergheim-Zieverich – Noch immer umstritten ist die mögliche Verlegung der Bahnstation Zieverich in Richtung des Kreishauses. Die Stadtverwaltung plant, die Station um 700 Meter in Richtung Innenstadt zu verlegen, also aus Zieverich heraus. Die Befürworter argumentieren damit, dass die Mitarbeiter des Kreishauses und die Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Hauptschule, der Geschwister-Scholl-Realschule und des Gutenberg-Gymnasium dann besser angebunden seien.
Wildschrey bezweifelt, dass viele Schüler Bahn fahren
Ortsvorsteher Willi Wildschrey sieht das ganz anders und möchte die Haltestelle in Zieverich belassen. Zum einen seien da die vielen Mitarbeiter des Gewerbegebiets, die mit der Bahn zur Arbeit führen und nicht noch weitere 700 Meter laufen wollten. Außerdem ruft er die Bewohner der Reha-Betriebe Erftland ins Gedächtnis.
Auch wenn es nicht viele seien, seien dort einige Menschen auf die Bahn angewiesen. „Von denen kann man doch nicht verlangen, dass sie bis zum Kreishaus laufen.“ Das Kreishaus sei zudem gut ans Busnetz angebunden, sagt Wildschrey, der bezweifelt, dass wirklich viele Schüler die Bahn dem Bus vorziehen.
„Und was ist, wenn die Zievericher spät abends mit der Bahn ankommen und noch weit bis nach Hause laufen müssen. Die Strecke wäre ein Angstraum“, meint der Ortsbürgermeister.
