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Niedrigwasser bei DormagenErneut Tankschiff auf dem Rhein auf Grund gelaufen

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Ein Boot der Wasserschutzpolizei auf dem Rhein. (Symbolfoto)

Ein Boot der Wasserschutzpolizei auf dem Rhein. (Symbolfoto)

Wegen des niedrigen Rheinpegels ist bei Dormagen erneut ein Schiff auf Grund gelaufen. Der Kapitän konnte den Vorfall selbst beheben.

Erneut hat sich ein Tankschiff auf dem Rhein bei Dormagen festgefahren. Der Kapitän konnte das Schiff aus eigener Kraft wieder flott machen.

Wie die Polizei mitteilte, hatte sich der Vorfall am 16. August gegen 5.30 Uhr ereignet. Das mit 308 Tonnen Natronlauge beladene Schiff aus den Niederlanden war am frühen Sonntagmorgen auf dem Rhein bei Dormagen in Höhe des Stromhafens Dormagen (Rheinkilometer 710,6) auf Grund gelaufen. Der 35-jährige Schiffsführer hatte zuvor versucht, das Schiff zu wenden.

Tankschiff steckte auf dem Rhein bei Dormagen fest

Dabei wurde das Fahrzeug von der Strömung erfasst und zum rechtsrheinischen Ufer abgetrieben. Wegen des anhaltenden Niedrigwassers kam es dort zur Grundberührung und das Schiff saß fest, so die Polizei weiter. Nach Absprache mit dem Wasserschifffahrtsamt pumpte der Schiffsführer die Ladung von den vorderen in die hinteren Tanks um, wodurch sich der Bug anhob und das Schiff ohne fremde Hilfe wieder freikam.

Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt, es entstand auch kein Sachschaden. Eine Gefahr für die Umwelt durch austretende Lauge konnte laut Polizei ausgeschlossen werden. Beamte und Beamtinnen der Wasserschutzpolizei Köln nahmen den Sachverhalt später im Hafen Niehl auf.

Bereits eine Woche zuvor war an derselben Stelle ein Tankmotorschiff festgekommen. (red)