Abo

Rheinische Frohnatur82-jährige Ingrid Trimborn feierte den 11.11. auf dem Sofa

1 min

Corona hin oder her: Kein Sessionsbeginn ohne Ingrid Trimborn, die diesmal daheim feierte.

Euskirchen/New York – Ein Elfter im Elften auf dem Alten Markt in Euskirchen ohne Ingrid Trimborn? Unvorstellbar. Da die Sessionseröffnung wegen Corona diesmal ausfiel, blieb die 82-Jährige brav zu Hause. Doch den Karneval ließ sich die rheinische Frohnatur nicht verleiden. Ganz früh stand sie auf, zog ihr Clown-Kostüm an und schminkte sich mit allem Drum und Dran. Nur die Perücke war ihr zu warm. Dann holte sie ein Trömmelchen aus ihrem Karnevalszimmer und sang lustig daheim in Kuchenheim den ganzen Tag (allein) Karnevalslieder.

Und da sie zwischenzeitlich gelernt hat, wie man mit dem iPhone Fotos verschickt, sendete sie ein Selfie an Tochter Karin, die mit ihrer Familie seit 1999 in Brooklyn/New York lebt, sich riesig freute und dann arges Heimweh nach „Öskerche Heimatstädtche fein“ bekam.

Mächtig Heimweh bekommen: Karin Bruno (Trimborn) mit Familie in Brooklyn.