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KG Blau-WeißJecke in Hellenthal-Udenbreth bauen Song von Kraftwerk in die Sitzung ein

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Vier Männer musizieren. Der Keyboarder, der Schlagzeuger und der Bassist recken ihre Arme in die Höhe.

Die Band Pittermännche aus Ostbelgien trat bei der Karnevalssitzung in Udenbreth auf.

Die Kappensitzung der KG Udenbreth war ausverkauft. In Sketchen ging es um die digitale Welt und die Sendung „Blau-Wau sucht Frau“.

Ein ausverkauftes Haus vermeldeten die Karnevalisten der KG Blau-Weiß Udenbreth bei ihrer Kappensitzung, die am Samstagabend im Saal Breuer-Kostecki in Udenbreth stattfand. Mit einem reichhaltigen Programm, durch das der Sitzungspräsident Andreas Müller führte, feierten die Jecke im höchsten Dorf des Rheinlandes ausgelassen bis in die tiefe Nacht.

Die Organisatoren um Vereinsvorstand Andreas Franzen hatten dafür gesorgt, dass eine gesunde Mischung aus eigenen und externen Kräften sich auf der Bühne präsentierte. Wie üblich hatten sich die Udenbrether viele Gedanken gemacht, um mit Sketchen ihre Gäste zu unterhalten.

Auf der Bühne standen Maschinenwesen, dazu lief Musik

Allen voran die Tanzgruppen der Blau-Weißen aus Udenbreth wie die Müsje, die Showtanzgruppe Bluefinity, die Prinzengarde, das Synchrontanzpaar und, nicht zu vergessen, das Männerballett „Die Highlander vom Weißen Stein“, die im Sinne von KI und digitaler Revolution die Liebe im Computerzeitalter in einen Tanz übersetzt hatten, bei dem sie zu den Klängen des Songs „Die Roboter“ der Band Kraftwerk auf die Bühne gingen. Dort standen bereits Maschinenwesen bereit, die die Eifeler aus Utensilien wie einem alten Küchenherd gebastelt hatten.

Die deutsch-belgische Band Pittermännche sorgte mit bekannten kölschen Hits schon früh am Abend für Feierlaune. Auch das Genre der Büttenreden kam nicht zu kurz. Mit ihrem Zwiegespräch „Der Bauer und der Wiener“ konnten Michael Gülden und Leopold Braun viele Lacher kassieren.

Doch vor allem glänzten die Udenbrether mit den Sketchen, die sie auf die Bühne brachten. So versetzten sie einen Whatsapp-Chat aus der digitalen in die analoge Welt, in dem ein Klassentreffen organisiert wurde. Matthias Müller und Jan Hoven präsentierten ein Wechselspiel zwischen einer Mumie und ihrem Spiegelbild. Einen Besuch beim Arzt schließlich hatten sich der Präsident und der Vorsitzende der KG, Andreas Müller und Andreas Franzen, ausgedacht.

„Blau-Wau sucht Frau“ In einem Videosketch widmeten sich die Vorstandsfrauen dem Leben des Vereinsmaskottchens, des Hundes „Blau-Wau“, außerhalb der Karnevalszeit. Denn der sollte nicht mehr alleine die karnevalslose Zeit verbringen, sondern eine Begleiterin finden: natürlich über die Sendung „Blau-Wau sucht Frau“. In den umliegenden Ortschaften suchte er nach einer Partnerin, bis er schließlich auf der Udenbrether Sitzung sein „Blauwienchen“ fand.