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Rodellift wird laufen Skilift am Weißen Stein wird nicht in Betrieb genommen

Ein Kind sitzt auf einem Schlitten und fährt einen Hügel runter.

Auf dem Ablaufhang des Skilifts hat Vanessa aus Brauweiler ihre Schlittenfahrt genossen.

Trotz des Schnees, der für das Wochenende gemeldet wurde, wird der Skilift in Udenbreth nicht in Betrieb genommen. Denn es mangelt an einem Liftbetreiber.

Auf eines müssen die Skifreunde am Weißen Stein in diesem Jahr verzichten. Zwar wird in der Eifel mit einem echten Schneewochenende gerechnet, was Besucher aus dem ganzen Rheinland in Scharen ins Wintersportgebiet der Gemeinde Hellenthal locken dürfte. Doch der Skilift in Udenbreth wird erst einmal nicht in Betrieb genommen. Laufen wird lediglich der Rodellift.

Nachdem in der Vergangenheit die Technik immer wieder mal Probleme gemacht hat und in der Corona-Phase die Wintersportgebiete gesperrt wurden, mangelt es nun an einem Liftbetreiber. Nachdem der Pachtvertrag mit dem vorigen Betreiber nicht verlängert wurde, konnte die Gemeinde bislang keinen neuen finden.

In der Wintersaison 2021/22 sei der Vertrag beendet worden, da keine Einigung über das weitere Vorgehen mit dem damaligen Pächter gefunden werden konnte, teilt Katharina Mahlstedt, Pressesprecherin der Gemeinde Hellenthal, mit. Bislang gebe es niemanden, der den Liftbetrieb übernehmen möchte. Gespräche mit verschiedenen Interessenten hätten nicht zum gewünschten Ergebnis geführt. Das Problem sei die geringe Anzahl von Schneetagen am Weißen Stein. „Durch die wenigen Liftbetriebstage und die ungewisse Planung ist es schwierig, einen neuen Pächter zu finden“, so Mahlstedt.

Auf einem blauen Schild steht Start Loipe.

Vier gespurte Loipen stehen den Langläufern insgesamt in Hollerath, Udenbreth und Losheimergraben zur Verfügung.

So bleibt den Eifeler Wintersportfreunden zumindest bei heimatnaher Ausübung ihres Hobbys nur die nordische Variante übrig. Langlauf, Schlittenfahren und Schneewandern sind die Optionen, die sich derzeit am Weißen Stein anbieten. Die Donnerwetter-Wetterstation am Weißen Stein geht davon aus, dass die Schneedecke im Verlauf des Freitags kräftig anwachsen wird. Der Schnee werde aller Voraussicht nach bis Ende des Monats liegen bleiben, so der Meteorologe und Klimatologe Dr. Karsten Brandt.

Gemeinde Hellenthal ist auf den Ansturm von Besuchern vorbereitet 

Aus den Erfahrungen der Vorjahre konnte die Gemeindeverwaltung Hellenthal bei der Vorbereitung auf das erste richtige Schneewochenende in diesem Winter schöpfen. „Wir rechnen mit einem Ansturm, aber nicht mit dem ganz, ganz großen“, sagte Katharina Mahlstedt, Pressesprecherin der Gemeinde. Im Gegensatz zu den Zeiten während des Corona-Lockdowns könnten die Menschen wieder in Wintersport fahren und auf Karnevalssitzungen gehen, sodass der Druck geringer sei.

Das Ordnungsamt sei vor Ort. „Es sind Teams gebildet worden, die den Verkehr regeln, damit kein Chaos entsteht“, sagte sie weiter. Kontrolliert werde auch am Hollerather Knie, doch es stehe nicht zu erwarten, dass dieser Parkplatz so vollgeparkt werde, wie das vor zwei Jahren der Fall gewesen sei.

Vater und Sohn sausen auf einem Schlitten den Rodelhang am Weißen Stein hinunter.

Bei kräftigem Schneefall vergnügten sich am Freitag nur wenige Wintersportfreunde auf dem Ski- und Rodelhang am Weißen Stein.

Fünf Mitarbeiter am Samstag und fünf am Sonntag seien für die Regelung des Verkehrs eingeteilt worden. Bei weiterem Bedarf stünden auch noch weitere Mitarbeiter in Bereitschaft, um die Kollegen zu unterstützen.

Langlaufloipen in Udenbreth und Hollerath sind gespurt

Am Donnerstagnachmittag wurde in Hollerath noch eine weitere Loipe mit einer Länge von acht Kilometern für den Langlauf gespurt, so dass nun vier Loipen zur Verfügung stehen, teilte Mahlstedt mit. In Waldbereichen und auf manchen Wirtschaftswegen liege teilweise etwas wenig Schnee, doch die meisten Abschnitte der Loipen ließen sich wunderbar befahren. Zwei Loipen, fünf und acht Kilometer lang, wurden in Losheimergraben vorbereitet. Auch in Udenbreth ist eine sechs Kilometer lange Loipe gespurt.

Angesichts des kräftigen Neuschnees am Freitagnachmittag, bei dem die Schneedecke bis 16 Uhr bereits um mehr als zehn Zentimeter auf 23 Zentimeter angewachsen war, müssten eventuell die Loipen nachgespurt werden, erklärte sie. Darüber werde am Samstagmorgen entschieden.

Für einen Spaziergang im Schnee eigneten sich besonders die ausgeschilderten Schneewanderwege in Hollerath und Udenbreth. Für die Rodelfreunde steht an diesem Wochenende der Rodellift am Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr zur Verfügung. Damit der Start ins Wintervergnügen entspannt bleibt, empfiehlt die Gemeinde eine frühzeitige Anreise. Der aktuelle Wintersportbericht ist auf der Homepage der Gemeinde abrufbar oder unter Telefon 0 24 82/ 8 51 15 zu erfragen.