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Etat 2023Vorhaben könnte Kreis Euskirchen eine Menge Geld sparen

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In der Euskirchener Kreisverwaltung darf man auf eine finanzielle Entlastung hoffen.

Kreis Euskirchen – Für den Kreis Euskirchen zeichnet sich eine Entlastung für den Haushalt des kommenden Jahres ab. Die Große Koalition in der Landschaftsversammlung möchte die Umlage, die die Kreise und Städte an den Landschaftsverband Rheinland zahlen müssen, von den für 2023 geplanten 16,6 auf 15,6 Prozent senken.

Dafür ist ein Nachtragshaushalt nötig, weil die Versammlung einen Doppelhaushalt für die Jahre 2022 und 2023 verabschiedet hatte. Was das für den Kreis Euskirchen in Zahlen bedeuten würde, ist noch unklar, weil die Umlagegrundlage für 2023 noch nicht feststeht.

Kreis Euskirchen muss in diesem Jahr rund 51 Millionen Euro zahlen

In diesem Jahr liegt der Umlagesatz bei 15,1 Prozent. Der Kreis muss somit rund 51 Millionen Euro zahlen. Ute Stolz, Fraktionsvorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion und Mitglied für den Kreis Euskirchen in der Landschaftsversammlung Rheinland erklärt zu dem Antrag: „Die Große Koalition im LVR hält hier ihr Versprechen und will bei dieser erkennbaren Verbesserung der Einnahme-Situation des LVR die Mitgliedskörperschaften weiter entlasten. Dies würde auch für den Kreis Euskirchen zu einer deutlichen Verbesserung des Haushaltes führen.“

Die Großkoalitionäre beim LVR wollen den Antrag noch in diesem Jahr beschließen, wie SPD-Fraktionschef Dr. Jürgen Rolle im Gespräch mit dieser Zeitung sagte. Dennoch werde der LVR-Haushalt wohl erst im Frühjahr verabschiedet.

Schon im Januar soll die gesenkte Umlage des Landschaftsverbandes wirken

Es werde aber darauf hingewirkt, dass die Kommunen bereits ab Januar den gesenkten Umlagesatz zahlen. Der Landschaftsverband Rheinland arbeitet als Kommunalverband mit rund 20 000 Beschäftigten für etwa 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Er erfüllt rheinlandweit Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur.

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Er ist nach eigenem Bekunden der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland und betreibt 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen (unter anderem das Freilichtmuseum Kommern), vier Jugendhilfeeinrichtungen, das Landesjugendamt sowie den Verbund Heilpädagogischer Hilfen.