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Von Hellenthal bis PalmersheimIm Kreis Euskirchen werden einige Straßen saniert

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Das Bild zeigt ein Auto, das durch Palmersheim fährt. Durch die Langzeitbelichtung ist es verschwommen.

Das Land NRW fördert im Kreis Euskirchen mit gut 6,44 Millionen Euro die Sanierung von Straßen. Unter anderem soll die Ortsdurchfahrt Palmersheim erneuert werden.

Das Land NRW fördert im Kreis Euskirchen einige Straßenbaumaßnahmen – unter anderem wird ein Teil der Ortsdurchfahrt in Palmersheim erneuert.

Das Land Nordrhein-Westfalen investiert weiter in die kommunale Straßeninfrastruktur. Im Kreis Euskirchen werden in diesem Jahr vier Projekte mit insgesamt 6,44 Millionen Euro gefördert. Das geht aus dem Jahresförderprogramm 2026 des Landes hervor.

Die größte Einzelzuwendung erhält der Kreis Euskirchen für den radverkehrsgerechten Ausbau der K19, eines Teiles der Ortsdurchfahrt Palmersheim. Für das Projekt mit Gesamtkosten von 2,62 Millionen Euro stellt das Land 1,97 Millionen Euro zur Verfügung.

K60 zwischen Marmagen und Wahlen wird für 2,15 Millionen Euro saniert

Weitere Fördermittel fließen in den Ausbau der K60 zwischen Marmagen und Wahlen (1. Bauabschnitt). Das Vorhaben kostet rund 2,15 Millionen Euro und wird mit 1,61 Millionen Euro unterstützt. Für die grundhafte Erneuerung der K76 zwischen der L204 und Paulushof in der Gemeinde Hellenthal erhält der Kreis bei Gesamtkosten von 1,15 Millionen Euro eine Förderung von 1,13 Millionen Euro.

Auch die Stadt Euskirchen profitiert von dem Programm. Für den Ausbau der Heinrich-Ruster-Straße in Kuchenheim werden bei Gesamtkosten von 2,31 Millionen Euro Fördermittel in Höhe von 1,73 Millionen Euro bereitgestellt.

Mobilität beginnt vor der eigenen Haustür. Gut ausgebaute Straßen verbinden Menschen mit ihrem Arbeitsplatz, bringen Kinder zur Schule, sichern Lieferketten für unsere Unternehmen und stärken die Lebensqualität vor Ort.
Klaus Voussem, CDU-Landtagsabgeordneter

Der Euskirchener CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Voussem sieht darin ein wichtiges Signal für die Region. „Mobilität beginnt vor der eigenen Haustür. Gut ausgebaute Straßen verbinden Menschen mit ihrem Arbeitsplatz, bringen Kinder zur Schule, sichern Lieferketten für unsere Unternehmen und stärken die Lebensqualität vor Ort“, wird Voussem in einer entsprechenden Pressemitteilung zitiert.

Die Kommunen stünden vor der Herausforderung, ihre Verkehrswege fit für die Zukunft zu machen. Viele Straßen seien über Jahrzehnte stark beansprucht worden und müssten dringend modernisiert werden. „Besonders wichtig ist, dass wir den Schwerpunkt erneut auf den Erhalt und die Modernisierung bestehender Straßen legen.

Wer vorhandene Infrastruktur instand hält und gezielt ausbaut, handelt wirtschaftlich vernünftig und nachhaltig“, so Voussem. Jede sanierte Straße verbessere die Verkehrssicherheit und stärke die Leistungsfähigkeit des Straßennetzes.

Nach Angaben des Landes umfasst das Jahresförderprogramm 2026 insgesamt 53 Einzelmaßnahmen mit einem Fördervolumen von rund 102,2 Millionen Euro aus Landesmitteln. Ergänzt wird das Programm durch Einzelförderungen aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes, so dass landesweit insgesamt rund 160 Millionen Euro für kommunale Straßenprojekte zur Verfügung stehen. Rund 70 Prozent der Landesmittel fließen in den Aus- und Umbau wichtiger Straßen, knapp 20 Prozent in die Erneuerung bestehender Verkehrswege.