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Provisorischer RadwegGefährliche Stelle an Bundesstraße 266 ist erstmal beseitigt

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So sieht der provisorische Radweg an der B 266 aus.

Mechernich-Obergartzem – Wer bisher mit dem Rad von Obergartzem aus in Richtung Euskirchen fahren wollte, hatte ein Problem: Im Radwegenetz gab es zwischen dem Gewerbegebiet und dem Parkplatz an der Abzweigung Richtung Satzvey eine Lücke. Wie die Stadt Mechernich mitteilte, nutzten viele Radfahrer deshalb einen kleinen Pfad durch den Wald und für etwa 150 Meter auch die stark befahrene B 266. „Eine gefährliche Angelegenheit“, wie Peter Dierichsweiler von der Stadt Mechernich meint.

Er ist für Wirtschafts- und Immobilienangelegenheiten zuständig und wollte nicht auf eine große Lösung warten. Bis ein durchgängiger Radweg gebaut werde, habe man daher ein Provisorium geschaffen, ließ die Stadt verlauten. Dierichsweiler habe die Baufirma, die mit dem Bau einer Wasserleitung von Euskirchen bis zur neuen Hochwald-Molkerei beauftragt wurde, gebeten, im Zuge ihrer Arbeiten entlang der B 266 einen Radweg zu schieben.

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Das tat die Firma auch. Sie schüttete sogar einen Wall auf, um Radfahrer davon abzuhalten, auf die B 266 auszuweichen. Allerdings sei bei einer Begehung festgestellt worden, dass der provisorische Weg sehr rutschig ist, heißt es von der Stadt. „Wir werden deshalb noch einen rutschfesten Belag aufschütten lassen“, teilte Dierichsweiler mit. Ein langfristiger Lückenschluss im Radwegenetz ist laut Dierichsweiler im Rat bereits beantragt worden. Er werde sicher beim vierspurigen Ausbau der B 266 realisiert. (jre)