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Verdacht auf versuchte Tötung in MechernichHaftbefehl gegen 33-jährige Frau erlassen

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Handschellen_polizei

Handschellen (Symbolbild)

Mechernich – Ihren Lebensgefährten soll eine 33-jährige Frau aus Antweiler am späten Freitagabend mit einem Messer schwer verletzt haben. Eine Mordkommission aus Bonn ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Gegen die Frau wurde Haftbefehl erlassen.

Vorangegangen war der Tat nach Darstellung der Bonner Staatsanwaltschaft ein Beziehungskonflikt zwischen der 33-Jährigen und ihrem 40 Jahre alten Lebensgefährten. Der Streit eskalierte. Nach bislang noch unbestätigten Informationen der Redaktion könnte dabei auch Alkohol eine Rolle gespielt haben. Im Verlauf des Streits fügte die 33-Jährige ihrem Lebensgefährten mit einem Messer die schweren Verletzungen zu.

Kinder in Obhut genommen

Nachbarn, so die Staatsanwaltschaft, seien  auf das Geschehen aufmerksam geworden. Sie alarmierten die Polizei. Die Frau wurde noch am Tatort festgenommen. Der Mann, so teilte ein Sprecher der Bonner Polizei mit, sei mittlerweile außer Lebensgefahr.  Zwei Kinder, die sich in der Wohnung befanden, wurden  vom Jugendamt in Obhut genommen.

Die Gesamtumstände führten dazu, dass eine Bonner Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Norbert Lindhorst in enger Abstimmung mit dem Bonner Staatsanwalt Martin Kriebisch die weitergehenden Ermittlungen übernommen hat.

Die 33-Jährige wurde am Samstag einem Haftrichter vorgeführt, der sie wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft schickte. (ch)