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Artenvielfalt18 von 25 Fledermausarten leben im Nationalpark Eifel

Im Nationalpark Eifel leben 18 der 25 in Deutschland heimischen Arten – die Biologin Maria A. Pfeifer stellt sie am 31. Oktober vor.

Eine Zwergfledermaus.

Jetzt ziehen sie sich allmählich zurück: Die warmen Sommernächte sind vorüber, die Paarungszeit läuft aus und die Besetzung der Winterquartiere hat begonnen. Im Herbst entziehen sich die heimischen Fledermäuse den Blicken der Menschen.

Die Tiere sind Meisterwerke der Evolution, formuliert es das Naturschutz-Bildungshaus Eifel-Ardennen-Region (Nabear) in einer Pressemitteilung. Sie „sehen“ mit den Ohren und fliegen mit den Händen. Ihre Ultraschall-Echoortung macht sie besonders faszinierend, denn Menschen verfügen nicht über derartige Fähigkeiten und Sinne. Ihre Wendigkeit beim Fliegen übersteigt die der Vögel: „Chiroptera“ heißt die Säugetierordnung, der die Fledermäuse angehören, was übersetzt „Handflügler“ bedeutet. Diese evolutionäre Entwicklung, ihre Flugmanöver mit besonders entwickelten Händen steuern zu können, macht sie in Sachen Luftakrobatik den Vögeln weit überlegen.

Artenvielfalt im Nationalpark Eifel

Im Nationalpark Eifel mit seinen ausgedehnten Wäldern, naturnahen Fließgewässern, offenen Sukzessionsflächen und historischen Bergbaustollen finden Fledermäuse einen idealen Lebensraum. Dieses Schutzgebiet bildet einen Hotspot der Artenvielfalt: Von 25 in Deutschland lebenden Arten kommen 18 hier vor.

Diese werden in einem Vortrag von Diplom-Biologin Maria A. Pfeifer am Samstag, 31. Oktober, 14 bis 17.30 Uhr, im Nabear-Haus in Vogelsang unter dem Titel „Die faszinierenden Jäger der Nacht“ vorgestellt. Für Erstbesucher ist der Vortrag kostenlos. Das Nabear-Haus hat die Adresse Vogelsang 90 und ist über den Osteingang am besten erreichbar. Anmeldung per E-Mail. (eb)

anfrage@nabear.de