Neue Brücke für 2021 geplantMaßnahme in Oberhausen soll knapp 700.000 Euro kosten

Die alte Natursteinbrücke in Oberhausen befindet sich in einem schlechten Zustand und soll im kommenden Jahr durch einen Neubau ersetzt werden.
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Schleiden – Die alte Brücke „An der Ley“ in Oberhausen soll im kommenden Jahr durch eine neue ersetzt werden. Knapp 700 000 Euro sind für die Maßnahme vorgesehen. Der Stadtrat hatte jüngst die „besondere Verkehrswichtigkeit“ des Bauwerks festgestellt und damit den Zugang zu Fördertöpfen erleichtert. Jetzt hat die Verwaltung auch den Förderantrag auf den Weg gebracht.
Die Natursteinbrücke aus dem Jahr 1949 befindet sich schon seit gut zehn Jahren in einem schlechten Zustand. Bereits bei der Brückenprüfung im Jahr 2009 war nach Angaben der Stadtverwaltung die maximale Belastbarkeit auf 16 Tonnen beschränkt worden.
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„Das Gesims ist beidseitig des Gewölbes aufgerissen. In der gesamten Gewölbefläche sind bereits Steine ausgebrochen, zudem ist die Brüstungshöhe viel zu gering und stellt, wegen der großen Schäden, keine ausreichende Standsicherheit gegen Fahrzeuganprall mehr dar“, heißt es in einer Vorlage, die die Verwaltung 2018 für den Stadtrat erstellt hatte.
Anliegerversammlungen im Herbst geplant
Aufgrund der erheblichen Schäden sei eine Sanierung der Brücke nicht mehr sinnvoll. Deshalb sei auch der Neubau einer Brücke geplant, der nach einer Schätzung aus 2018 rund 670 000 Euro kosten soll. „Der Stadtrat hatte 2018 entschieden, zuerst die nicht mehr standfesten Stützmauern im Dreieck ,Am Plan’ am Zusammenfluss von Urft und Olef in Gemünd zu erneuern. Mit den Arbeiten wird noch in diesem Jahr begonnen“, erklärt Rolf Jöbges, Teamleiter Tiefbau, Planung, Feuerwehr und Bauhof bei der Stadtverwaltung.

An mehreren Stellen sind schon Steine herausgebrochen.
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Die Brücke in Oberhausen solle dann im nächsten Jahr angegangen werden. Über das Bauwerk wird laut Jöbges ein Wohngebiet mit mehr als 50 Haushalten und rund 170 Menschen erschlossen. Ende des Jahres soll die Planung vorliegen. Die Bezirksregierung Köln werde Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres über die Zuschusshöhe entscheiden. „Wir hoffen auf eine 70-prozentige Förderung“, sagt Jöbges. Anliegerversammlungen seien für den Herbst vorgesehen.
„Wir freuen uns, dass es nun endlich einen Schritt weiter geht“, äußert sich der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Wolfgang Heller dazu. (wki)



