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FusioniertVR-Bank Nordeifel und Raiffeisenbank Westeifel bilden nun die VR Bank EifelLand

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Die drei Bankvorstände halten gemeinsam ein Schild mit dem Logo der Volksbanken, dem Namen „VR Bank EifelLand eG“ und dem Slogan „Unsere Eifel. Deine Bank.““

Freuen sich über den Zusammenschluss: die Vorstände Jan Brandenburg (v.l.), Kai Zinken und Manfred Heinisch.

Mit der Eintragung ins Genossenschaftsregister ist eine neue Regionalbank mit 39.700 Mitgliedern, 49.400 Kunden und 260 Mitarbeitenden entstanden.

Mit der Eintragung der VR Bank EifelLand eG in das Genossenschaftsregister zum 1. Juni ist die Fusion der VR-Bank Nordeifel eG und der Raiffeisenbank Westeifel eG offiziell vollzogen. Dies teilte die VR-Bank Nordeifel jetzt in einer Presseerklärung mit. Damit, so die VR-Bank, sei eine neue starke genossenschaftliche Regionalbank entstanden, die ihre Wurzeln in der Eifel habe und ihre Zukunft gemeinsam gestalten wolle.

Bereits im November 2025 hatten die Mitglieder und Vertreter beider Häuser dem Zusammenschluss mit großer Mehrheit zugestimmt. In den vergangenen Monaten seien zahlreiche organisatorische, rechtliche und technische Vorbereitungen getroffen worden, um den Weg für die neue Bank zu ebnen. Mit der Registereintragung sei dieser Prozess nun erfolgreich abgeschlossen.

Das Filialnetz und das Warengeschäft bleiben erhalten

Die VR Bank EifelLand eG verbinde die Stärken zweier traditionsreicher Genossenschaftsbanken und bleibe zugleich ihren genossenschaftlichen Grundwerten verpflichtet. Regionale Nähe, persönliche Beratung und moderne Bankdienstleistungen bildeten auch künftig das Fundament des Geschäftsmodells. Gleichzeitig sollen die Arbeitsplätze und die Präsenz in der Fläche langfristig gesichert werden. Klar sei: Es werde keine fusionsbedingten Kündigungen geben, das Filialnetz bleibe erhalten, und das von der Raiffeisenbank Westeifel betriebene ländliche Warengeschäft werde ebenfalls fortgeführt.

„Mit der Eintragung der VR Bank EifelLand eG haben wir einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Hinter uns liegt ein langer und intensiver Weg, den wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Mitgliedern und Vertretern gegangen sind. Besonders freut mich, wie eng die Kolleginnen und Kollegen aus beiden Häusern inzwischen zusammengewachsen sind. Aus zwei starken Banken ist ein gemeinsames Team geworden, das die Zukunft der Region aktiv gestalten möchte“, wird Vorstand Kai Zinken in der Pressemitteilung der Bank zitiert.

Vorstand Jan Brandenburg betont die erweiterten Angebote der neuen Bank: „Unsere Kundinnen und Kunden profitieren künftig von gebündelten Kompetenzen und einem erweiterten Leistungsangebot. Dazu gehören beispielsweise unsere gemeinsame hauseigene Immobilienabteilung sowie die Raiffeisen-Waren-GmbH Westeifel. Insbesondere die Mitglieder und Kunden der bisherigen VR-Bank Nordeifel erhalten damit wieder Zugang zu einem attraktiven Warengeschäft.“

Mit der Registereintragung sei der rechtliche Zusammenschluss nun vollzogen. Nach der technischen Fusion Mitte Juni werde die neue Bank auch operativ vollständig als VR Bank EifelLand eG auftreten: „Als starke genossenschaftliche Regionalbank für die Menschen, Unternehmen und Kommunen in der Eifel“, heißt es in der Pressemitteilung.


Technische Fusion erfolgt vom 11. bis 14. Juni 2026

Die technische Fusion der beiden Häuser ist laut VR-Bank für das Wochenende vom 11. bis 14. Juni 2026 vorgesehen. Der sogenannte Bankenzusammenschluss im Hintergrund werde am 13. Juni vollzogen.

In diesem Zeitraum könne es vorübergehend zu Einschränkungen einzelner Dienstleistungen kommen. Betroffen sein könnten unter anderem das Onlinebanking, Brokerage-Angebote, Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker sowie Zahlungen mit Girocards.

Die Bank werde ihre Mitglieder und Kunden rechtzeitig über mögliche Auswirkungen informieren. Für alle relevanten Bereiche würden konkrete Hinweise und Lösungsmöglichkeiten bereitgestellt. Dies gelte insbesondere für zeitkritische Vorgänge wie Wertpapiergeschäfte oder geplante Transaktionen rund um das Fusionswochenende.


Die Kenndaten der neuen VR Bank EifelLand eG

Die neue VR Bank EifelLand eG weist eine Bilanzsumme von rund 1,6 Milliarden Euro aus. Sie besitzt rund 39.700 Mitglieder, rund 49.400 Kundinnen und Kunden sowie 260 Mitarbeitende, davon 25 Auszubildende.

Die Grafik zeigt die verscheidenen Standorte: Kall, Schleiden, Hellenthal, Nettersheim, Blankenheim, Dahlem, Bleialf, Weinsheim, Prüm, Pronsfeld, Schönecken, Üttfeld und Arzfeld.

Alle Standorte bleiben erhalten: Die VR Bank EifelLand bleibt mit insgesamt elf Geschäftsstellen in der Region präsent. Hinzu kommen die Standorte der Raiffeisen-Waren-GmbH Westeifel.

Die Bank kündigt an, dass sie mit ihren elf Geschäftsstellen von Kall im Norden bis Arzfeld im Süden in der Fläche präsent bleibe und weiterhin auf persönliche Beratung vor Ort setze. Zum Verbund gehört zudem die Raiffeisen-Waren-GmbH Westeifel mit Tankstellen und Märkten an sieben Standorten.

Geleitet wird die neue Bank von den Vorständen Jan Brandenburg, Manfred Heinisch und Kai Zinken, die den Fusionsprozess gemeinsam verantwortet und begleitet haben. Mit der technischen Fusion Mitte Juni werde dann auch der gemeinsame Internetauftritt der neuen Bank erreichbar.