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Lebenslange Haft für SohnUrteil im Prozess um getötetes Ehepaar aus Weilerswist

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Der 30-Jährige soll im April 2019 seine Eltern mit einem Messer angegriffen haben, weil er sich von ihren Vorhaltungen „genervt gefühlt“ habe.

Bonn/Weilersist – Im Prozess um den Tod eines Elternpaares ist der 30 Jahre alte Sohn zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ihm war vom Staatsanwalt zweifacher Mord vorgeworfen worden. Das Gericht verurteilte ihn am Montag letztlich wegen Mordes an seinem Vater - und wegen Totschlags an seiner Mutter. Zudem ging die Kammer von einer besonderen Schwere der Schuld aus - eine vorzeitige Haftentlassung ist damit ausgeschlossen.

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Der 30-Jährige soll im April 2019 seine Eltern mit einem Messer angegriffen haben, weil er sich von ihren Vorhaltungen „genervt gefühlt“ habe. Zunächst soll er den 62-jährigen Vater, der bereits im Bett lag, mit 30 Messerstichen im Schlafzimmer getötet haben. Anschließend habe er seine 60-jährige Mutter im Eingangsflur attackiert, als diese gerade den Notruf wählte und die Polizei um Hilfe anflehte.

Der Angeklagte selbst hatte immer wieder erklärt, dass er sich wegen seines Alkohol- und Drogenmissbrauchs in einem psychischem Ausnahmezustand befunden habe. (dpa)