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Schulstandort ZülpichSchüler-Boom am Franken-Gymnasium

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Die Abiturienten des Zülpicher Frankengymnasiums der Abschlussklasse 2013.

Zülpich – Die Römerstadt hat ihren Ruf als attraktiver Schulstandort gefestigt. Selbst der kleine Durchhänger am Franken-Gymnasium, wo im vergangenen Jahr lediglich 67 Neuanmeldungen vorlagen, ist überwunden. Das Gymnasium kann laut Mitteilung des Beigeordneten Ulf Hürtgen einen erstaunlichen Zuwachs vermelden. Die Eltern von 98 Grundschulkindern haben für das kommende Schuljahr Anmeldungen abgegeben. Das ist eine Steigerung von rund 40 Prozent. Statt drei Eingangsklassen wie im Vorjahr können nunmehr vier gebildet werden.

Hürtgen führt die erfreuliche Entwicklung auf mehrere Faktoren zurück: die Anerkennung des Gymnasiums als Europaschule, die gelungene Selbstdarstellung bei der 110-Jahr-Feier, die verbesserte Busanbindung an Kommunen aus dem Kreis Düren und der neue stellvertretende Schulleiter Silvan Mertens, der offenkundig bei seinen Besuchen in den Grundschulen ein sehr guter Repräsentant des Gymnasiums sei. „Die Eltern und Schüler sagen mir immer, dass sie mit dem Franken-Gymnasium absolut zufrieden seien“, sagte Hürtgen, der dort selbst das Abitur ablegte.

Andere Kommunen mussten „bluten“

Der Boom am Franken-Gymnasium ging nicht zulasten der anderen weiterführenden Schulen Zülpichs. Wie im Vorjahr liegen die Anmeldezahlen an der Karl-von-Lutzenberger-Realschule bei über 80. In der Hauptschule sinkt die Zahl von 57 im Vorjahr zwar auf etwa über 40, aber die Höhe der Anmeldungen für das vergangene Schuljahr lagen laut Hürtgen auch auf überdurchschnittlichem Niveau. „Bluten“ müssen vielmehr Schulen anderer Kommunen. So nimmt die Zahl der Auspendler aus Zülpich etwa zur Marienschule in Euskirchen Hürtgens Angaben zufolge deutlich ab. (jsp)