Düsseldorf – Vor fünf Jahren hat der Ausbau des Schienennetzes für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) begonnen. Heute informieren Vertreter der Bahn und der Verkehrsverbünde über den Stand der Umsetzung und der Modernisierung der 53 beteiligten Bahnhöfe. Im März 2017 war der Ausbau der Schieneninfrastruktur zwischen Köln und Dortmund gestartet worden.
Doch der RRX ist ein Projekt für die Langstrecke. Die Bahnverbindung zwischen Köln und Dortmund soll so ausgebaut werden, dass jede Viertelstunde ein Zug zwischen beiden Städten fahren kann. Bis die Strecke das leisten kann, wird es aber noch Jahre dauern. Die Linien sollen auch andere Landesteile anbinden.
Derzeit wird an der Trasse zwischen Köln und Düsseldorf gearbeitet. In der Landeshauptstadt wird ein Gestaltungswettbewerb für 25 Kilometer Schallschutzwand gestartet. Der Ausbau der Schienentrasse soll zur Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland fertig sein. Köln und Düsseldorf sind als Spielorte vorgesehen. Fans sollen mit der Bahn anreisen können.
RRX heißt auch ein Zugtyp, der im Regionalverkehr seit 2018 im Pendlerland NRW auf immer mehr Strecken unterwegs ist. Die Züge bieten mehr Sitzplätze, einen stufenlosen Ein- und Ausstieg, Steckdosen, WLAN und einen besseren Mobilfunkempfang. Täglich 2,4 Millionen Menschen nutzen den Regionalverkehr in NRW.
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