Düsseldorf – Nach dem sonnigen und trockenen Wetter in Nordrhein-Westfalen könnte es nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu schweren Gewittern und ab Freitag zu vereinzelten Tornados kommen. Bereits ab Donnerstagnachmittag sei vielerorts mit Unwetter zu rechnen, sagte ein DWD-Meterologe am Mittwoch. Örtlich seien dann Starkregen, Hagel und Orkanböen möglich.
Am Freitag werde eine Schwergewitterlage erwartet. An diesem Tag gebe es in NRW eine höhere Wahrscheinlichkeit für vereinzelte Tornados als gewöhnlich. Ob, wo und wann die schlauchartigen Stürme über das Land fegen könnten, lasse sich noch nicht vorhersagen. „Wir können nur kurzfristig vor einem Tornado warnen, etwa fünf bis sechzig Minuten vorher”, so der Meterologe. Im Ernstfall sollten die Menschen dann Schutz in Kellern oder fensterlosen Innenräumen suchen. In ihre Autos sollten sie dagegen nicht flüchten - die Fahrzeuge könnten in der Nähe eines solchen Sturms durch die Luft gewirbelt werden.
Am Mittwoch, dem bisher heißesten Tag des Jahres in NRW, wurde vielerorts das sommerliche Wetter genossen. Bereits am Mittag sonnten sich die Menschen am Rhein, reihten sich vor Eisdielen ein oder machten sich auf den Weg in die Freibäder zu einer Abkühlung. „Wir überwachen natürlich die Wettervorhersagen”, sagte eine Sprecherin der Köln Bäder mit Blick auf die kommenden Tage. Von Regen allein ließen sich viele Schwimmer noch nicht abhalten - einige kämen dann etwa in Neoprenanzügen. „Aber wenn ein Gewitter in die Nähe kommt, dann wird das Bad geräumt”, so die Sprecherin.
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