Das System soll zuverlässiger und sparsamer werden. Der Energiebedarf könnte um 60 Prozent sinken.
GroßprojektSanierung der Straßenbeleuchtung in Burscheid beginnt

Das gesamte Burscheider Laternennetz wird auf Leuchtdioden umgestellt werden. In diesen Tagen beginnt der Umbau in der Innenstadt.
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Die Straßenbeleuchtung in Burscheid gibt seit Jahren Anlass zur Kritik. Inzwischen hat die Stadt das Netz vom Versorger Belkaw gekauft mit dem Ziel, es zu sanieren und dabei Energie einzusparen. Bei den Politikern stieß der Plan und das Umbaukonzept regelmäßig auf einhellige Zustimmung. Das galt auch für den durchaus ambitionierten Zeitplan.
Am Dienstag kündigte die Stadtverwaltung an, dass die Sanierung noch in diesem Monat beginnen soll. Zunächst sei die Burscheider Innenstadt an der Reihe. Die Arbeiten werden als energetische Sanierung bezeichnet. Denn den Umbau bezahlt die Stadt Burscheid nicht allein. Vielmehr gebe es Förderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Das Haus „initiiert und fördert seit 2008 zahlreiche Projekte, die zur Senkung der Treibhausgasemissionen beitragen“, heißt es aus dem Burscheider Rathaus.
Leuchtdioden sparen Strom
Mit der Sanierung leiste die Stadt Burscheid „nun einen wichtigen Beitrag zu einer energieeffizienteren und klimafreundlicheren Straßenbeleuchtung“. Am Ende stehe ein um 60 Prozent niedrigerer Energieverbrauch, damit würden auch die CO₂-Emissionen nachhaltig reduziert.
Während der Arbeiten könne es am jeweiligen Einbauort „vorübergehend zu verkehrlichen Einschränkungen kommen“. Etwa Fahrbahnverengungen, kurzzeitige Sperrungen oder temporäre Haltverbotszonen. Anwohner würden jeweils rechtzeitig informiert, heißt es. (tk)
