Kreissparkasse KölnDirk Neubuß ist neuer Bezirksdirektor

Breunsbachs Nachfolger in Burscheid: Dirk Neubuß (39).
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Burscheid – Ein bisschen Katerstimmung gab’s schon am Aschermittwoch in der Bezirksdirektion der Kreissparkasse Köln (KSK) in Burscheid: Der Chef, Axel Breunsbach (57), hatte seine Kollegen zum „Katerfrühstück“ eingeladen. Es war seine Abschiedsvorstellung. Denn, für viele überraschend, verlässt der beliebte Bankchef nach rund zehn Jahren die Lindenstadt in Richtung Siegburg. Dort, am KSK-Sitz, übernimmt er Führungsaufgaben unter anderem im Wertpapiergeschäft.
Breunsbach sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Die Zeit in Burscheid war sehr wichtig für mich. Die großartige Erfahrung mit den vielen engagierten Vertretern von Stadt, Schulen, Kindergärten und Vereinen sind mehr als ein Souvenir im Herzen.“ Die von Axel Breunsbach betreute Bezirksdirektion umfasst fünf Geschäftsstellen in Burscheid und Odenthal mit insgesamt 35 Mitarbeitern. In Burscheid feierte er Mitte August sein 40-jähriges Hausjubiläum. Als „Banker zum Anfassen“ gelang es ihm in seinem Bereich, die Anzahl der Kunden stetig zu steigern. Die Burscheider werden den Senatspräsidenten der „Großen Rösrather Karnevalsgesellschaft“ jedenfalls gut in Erinnerung behalten.
Am Aschermittwoch stellte Breunsbach seinen Nachfolger vor: Auch Dirk Neubuß (39) ist ein Kind des Bergischen. Der bisherige Direktor der Kreissparkassenfiliale in Refrath wohnt mit seiner Frau Britta und den beiden kleinen Söhnen Max (6) und Tim (4) in Odenthal-Blecher. In Refrath legte er sich besonders für den dortigen „Bürger- und Heimatverein“ ins Zeug. „Mit der Region Burscheid und Odenthal und ihren Menschen bin ich bestens vertraut“, sagte er gestern. Die Familie ist sein erstes Hobby. Sein zweites ist der 1. FC Köln, auch wenn er mit Freunden gerne ins Stadion von Bayer 04 Leverkusen geht.
Erst einmal kommissarisch im Amt, will er das soziale Engagement seines Vorgängers fortsetzen: „Ich habe bereits Gespräche unter anderem mit Klaus Heider von den „Bergischen Erzählkonzerten“ und Vertretern vom „Küchenhof“ geführt.“
