Leverkusener A1-RheinbrückeVerzögerungen sind eine Katastrophe für Burscheid

BfB-Bürgermeisterkandidatin Ulrike Hanke.
Copyright: Ralf Krieger
Burscheid – PLUS F&A Leverkusener BrückeDas Bündnis für Burscheid und seine Bürgermeisterkandidatin Ulrike Hanke sprechen sich dafür aus, unter anderem die Landstraße 58 zwischen Burscheid und Lützenkirchen für den Schwerlastverkehr zu schließen.
Für Pendler und Anlieger gibt es große Probleme
Hanke meldet sich nun zu Wort, da die am Wochenende bekannt gewordenen Verzögerungen beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke sich ihrer Auffassung nach auch massiv auf Burscheid auswirken dürften: „Das ist nicht nur für Leverkusen und die Pendler eine Katastrophe. Auch für das Umland und damit für Burscheid sowie für die Anlieger von Straßen, die vom Lkw-Ausweichverkehr besonders betroffen sind, bedeutet die angekündigte Verzögerung von anderthalb bis vier Jahren eine große Belastung.“
Das könnte Sie auch interessieren:
Die Erfahrungen zeigten, dass die Bundesstraße 51, die Landstraße 291 (früher Bundesstraße 232) und die Landstraße 58 (Bürgermeister-Schmidt-Straße Richtung Lützenkirchen) als Ausweichstrecken genutzt werden, wenn es sich auf der Autobahn 1 staue. Insbesondere die Autobahnausfahrt an der Höhestraße sei betroffen.
Gefahr für Schulkinder
Der Schwerlastverkehr, so Hanke, sei für die Anwohner mit hohen Lärmbelastungen und für die Straßen mit enormem Verschleiß verbunden. „Jeder, der an einer der betroffenen Straßen wohnt, weiß, wovon ich rede. Ich fordere die Verantwortlichen dazu auf, alle Auswirkungen im Blick zu haben. Die notwendige Sanierung der Ausweichstraßen in Folge von Spurrillen und Fahrbahndeckenbeschädigungen wird ebenfalls wieder Anliegern und Autofahrern Entbehrungen abverlangen.“ Außerdem seien auch die Schulwege nach Dierath und zur Montanusschule betroffen. „Der hohe Lkw-Verkehr mit den bekannten Sichtverhältnissen für die Fahrer gefährdet Burscheider Kinder“, kritisiert Ulrike Hanke.


