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Dauereinsatz in Leichlingen Schwelbrand im Silo ist gelöscht

PIC Silo

Ein Feuerwehrmann in einem Hitzeschutzanzug machte sich mit einer Brechstange vorsichtig daran, die Metalltür im Silo zuerst einen Spalt zu öffnen.

Leichlingen – Unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen öffnete die Feuerwehr Leichlingen am Samstagmittag den Silo, in dem seit Tagen Sägespäne brannten. Ein Feuerwehrmann in einem silbrig glänzenden Hitzeschutzanzug machte sich mit einer Brechstange vorsichtig daran, die Metalltür im Silo zuerst einen Spalt zu öffnen. Er stand dabei in der Schaufel eines Radladers, unten standen zum Schutz Feuerwehrmänner mit Wasserspritzen bereit, falls es zu einer Entzündung durch die plötzliche Sauerstoffzufuhr gekommen wäre.

Erleichtert stellte man fest, dass das Einblasen von Stickstoff und Kohlendioxid den erhofften Effekt hatte: der hartnäckige Schwelbrand ist gelöscht. Beim Öffnen der Metalltür unten an dem Hochsilo konnte man deutlich sehen, dass die unteren Schichten des Sägemehls noch nicht verkohlt waren. Darüber war deutlich das verkohlte Holz-Mehl zu erkennen.

Was jetzt folgt ist schweißtreibende Knochenarbeit. Mehrere Feuerwehrmänner müssen unter Atemschutz das Silo leeren. Sie schaufeln das Material zuerst in die Schaufel eines Radladers, der den Stoff zur Entsorgung in Container wirft. Währenddessen wird weiter Stickstoff in den Silo geblasen, damit sich nicht doch noch ein Feuer entwickelt, während die Männer schaufeln. Der Sauerstoffgehalt wird auf diese Weise unter zehn Prozent gehalten.