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Hochhäuser an der ZiegeleiSchmetterlinge und Blumen auf der Fassade

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Blumen und Schmetterlinge zieren neuerdings den Treppenhaustrakt dieses Wohnhauses.

Leichlingen – Blüten, Schmetterlinge und Bienen tummeln sich neuerdings auf den Fassaden der Siedlung An der Ziegelei. Neun Stockwerke hoch türmt sich die Graffiti-Malerei. Die Massivität der am Ende der Sackgasse etwas versteckt liegenden Hochhäuser des Spar- und Bauvereins, mit 126 Sozialwohnungen eine der größten Siedlungen in Leichlingen, kann der bunte Wandschmuck zwar nicht ganz übertünchen. Aber die bunten Farben und luftigen Motive nehmen den Gebäuden aus den 70er-Jahren etwas die Schwere und verschönern das Wohnumfeld der Nachbarn.

Renovierungsprogramm

Die blumigen Szenen gehören zu einem großen Renovierungsprogramm für die Ziegelei-Häuser, zu denen auch mehrere Mehrfamilienhäuser zählen und in welche die Genossenschaft insgesamt mehr als eine Million Euro investiert hat. Auf einer Garagenwand erinnert eine Lore auf Schienen an die Historie des Geländes am Standort der früheren Ziegelei Bebermeier.

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2019 hat das Sanierungsprogramm begonnen, das Ende dieses Jahres mit der Fertigstellung eines neuen Flachtraktes am Hang hinter den beiden Hochhäusern beendet wird. Der überdachte und aufwendige Unterstand für Mülltonnen und Recycling-Container wird videoüberwacht und hat auch die Funktion, den dahinter liegenden Hang abzustützen, der durch eine neue wasserdurchlässige Steinmauer stabilisiert worden ist.

Der Spar- und Bauverein hat in seine Hochhäuser An der Ziegelei investiert.

Unter der Leitung von Architekt Wolfgang Buntenbach haben Geschäftsführerin Laura Henke, ihre Vorgängerin Christa Kolb und ihr Team die Siedlung aufgemöbelt. 126 Haushalte mit Wohnberechtigungsschein profitieren davon. Die Außengestaltung der Wände wurde von Spray-Künstlern aus Leverkusen realisiert.

Elektrische Eingangstüren

Aber es ist nicht nur Fassengestaltung betrieben worden. Es wurden auch kontaktlos öffnende elektrische Eingangstüren eingebaut, die den Zugang barrierefrei machen und von den Mietern mit Transpondern bedient werden können. Die alten Aufzüge sind durch neue große Lifte mit Notruffunktion ersetzt worden, die mit einem UV-Reinigungssystem desinfiziert werden. Eine moderne Briefkasten- und Klingelanlage verfügt über eine Videokamera, die per Telefon oder Smartphone funktioniert. Neue Pflastersteine und Leuchten runden die Baustelle ab. In einer Erdgeschosswohnung wird zudem ein Sozialarbeiter als Ansprechpartner seinen Posten beziehen.