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WasserqualitätFreibad in Leichlingen schließt wegen fehlender Chemikalien

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Das Freibad in Leichlingen

Das Freibad Leichlingen bleibt bis Donnerstag geschlossen.

Die Hitzewelle erhöhte auch den Bedarf an Chemikalien für die Wasseraufbereitung. Das führte zu Lieferengpässen.

Das Freibad in Leichlingen ist seit Montagmittag geschlossen, weil die für die Aufbereitung des Wassers nötigen Chemikalien fehlen. Zunächst hieß es auf der Webseite des Blütenbades, das Freibad bleibe bis einschließlich Freitag, 3. Juli, außer Betrieb. Am Dienstagmittag teilten die Verantwortlichen dann auf der Webseite, aber auch auf Instagram mit, es sei „gelungen, die benötigten Chemikalien kurzfristig anderweitig zu beschaffen“. Und weiter: „Unser Freibad öffnet bereits am Donnerstag, 2. Juli, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten.“

Zur Erläuterung für die überraschende Schließung bei schönem Sommerwetter hieß es auf der Webseite zunächst nur, die Hitzewelle habe zu einem erhöhten Bedarf an den nötigen Chemikalien geführt. Auf Nachfragen des „Leverkusener Anzeiger“ erklärte die Stadt, dass die Probleme in der hohen Auslastung des Bades am Hitzewochenende ihren Ursprung hatten. Grundsätzlich sei das Mittel zur Wasseraufbereitung in ausreichender Menge bestellt worden und vorhanden gewesen.

Die vielen Badegäste hätten aber „eine schnellere und intensivere Verunreinigung des Beckenwassers zur Folge“ gehabt. Das wiederum bedeutete, dass der Reinigungszyklus der Wasserfilterung auf die doppelte Frequenz erhöht werden musste: „Bei diesem Reinigungsprozess werden die Filter mit Frischwasser gespült. Anschließend werden Wasseraufbereitungschemikalien auf die Filtermatten aufgebracht, die Schmutzpartikel sowie organische Ablagerungen bis zur nächsten Filterspülung zurückhalten. So bleibt das Wasser in den Becken sauber und klar“, erklärt die Stadtverwaltung.

Das wiederum führte aber dazu, dass früher als gedacht Chemikalien nachbestellt werden mussten. Da aber die Freibäder am vergangenen Wochenende vermutlich deutschlandweit rekordverdächtige Besucherzahlen hatten, gab es für die offenbar sehr nachgefragten Chemikalien für Wasseraufbereitung Lieferengpässe. In dieser Situation entschied sich die Leitung des Blütenbades „aus Gründen des Gesundheitsschutzes“ vorsorglich, das Freibad zu schließen.

Immerhin bleibt das Hallenbad geöffnet, denn das wird zurzeit weniger genutzt und verfügt über ein anderes Filtersystem, das andere Chemikalien benötigt. Weil die Mitarbeitenden des Freibades aber in der Zwischenzeit alles daran setzten, die fehlenden Chemikalien für den Freibadfilter so schnell wie möglich aufzutreiben, und diese Suche von Erfolg gekrönt war, bleibt das Freibad nun nicht die ganze Woche, sondern nur bis einschließlich Mittwoch, 1. Juli, geschlossen.

Zwar seien die Vorräte im Grundsatz ausreichend bemessen gewesen. Man werde jetzt aber auch die Beschaffungsstrategie für die Mittel zur Wasserreinigung prüfen. Die nächste Hitzewelle und damit die nächsten hohen Besucherzahlen an mehreren Tagen hintereinander im Blütenbad kommen bestimmt.