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VerkehrSPD will Fußgängerbeauftragten für Leverkusen

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Die SPD Leverkusen will einen Fußgängerbeauftragten.

Die SPD Leverkusen will einen Fußgängerbeauftragten.

Die SPD Leverkusen findet, die Belange von Fußgängern seien zuletzt zu wenig berücksichtigt worden.

Die Leverkusener Sozialdemokraten wollen, dass sich künftig ein Beauftragter um die Belange von Fußgängern im Stadtgebiet kümmert. Einen entsprechenden Antrag will die SPD auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 21. August setzen lassen.

„Ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen im öffentlichen Raum gewährleistet Sicherheit und sollte daher an oberster Stelle stehen“, sagt die Fraktionsvorsitzende Milanie Kreutz. Und die Belange von Fußgängerinnen und Fußgänger, die die am wenigsten geschützten aller Verkehrsteilnehmer seien, seien von zentraler Bedeutung. Laut einer Mobilitätsuntersuchung aus dem Jahr 2016 sind 15 Prozent der Verkehrsteilnehmer in Leverkusen Fußgänger. Trotzdem habe das Thema in der Vergangenheit nicht besonders im Fokus gestanden.

Leverkusen: Steigt der Fußgängeranteil?

Kreutz rechnet damit, dass wegen der Mobilitätswende der Anteil noch steigen wird. Der Fußverkehr sei allgegenwärtig, habe aber keine Lobby. Das gelte besonders für Kinder, Schulkinder und Senioren. Sie hätten ein Anrecht darauf, dass ihre Belange berücksichtigt würden.

Der von der SPD geforderte Fußgängerbeauftragte soll in die Verkehrsplanungen einbezogen werden und die Position der Laufenden stärken. Zum Beispiel gehe es da um längere Grünphasen an Fußgängerampeln, Zebrastreifen oder Verkehrsinseln. Oder um „vermeintliche Kleinigkeiten – etwa Bordsteine, die für Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen oder ältere Menschen zu unüberwindbaren Hürden werden“.

Laut Antrag soll der oder die Beauftragte beim Fachbereich Mobilität und Klimaschutz angesiedelt werden. Die Verwaltung soll zudem prüfen, inwieweit bereits vorhandenes Personal eine solche Aufgabe erfüllen könnte.