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ArbeitsmarktZahl der Leverkusener ohne Job steigt saisonbedingt

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Die Arbeitsagentur an der Heinrich-von-Stephan-Straße in Leverkusen

Die Arbeitsagentur an der Heinrich-von-Stephan-Straße in Leverkusen

Die Zahl der Arbeitslosen ist in Leverkusen im Januar nur leicht nach oben gegangen. In Leichlingen sank sie sogar.

Die Zahl der Menschen ohne Arbeit in Leverkusen hat im Januar 2024 gegenüber Dezember 2023 zwar deutlich zugenommen. Der Anstieg um 235 Personen auf nun 6496 Erwerbslose ist aber im Rahmen dessen, was bei den Experten der Agentur für Arbeit in Bergisch Gladbach als „saisonüblich“ bezeichnet wird. Und tatsächlich bewegt sich die Zahl der Arbeitslosen in etwa auf dem Niveau von vor einem Jahr. Im Januar 2023 waren 6432 Menschen in Leverkusen ohne Arbeitsplatz.

Auch die Arbeitslosenquote liegt mit 7,4 Prozent wieder genauso hoch wie vor einem Jahr. Gegenüber Dezember 2023 ist ein Anstieg um 0,2 Punkte zu verzeichnen. „Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk zeigt sich trotz konjunktureller Eintrübung noch recht stabil. Gleichzeitig zeigt sich eine deutliche Bewegung, indem einerseits deutlich mehr Menschen aus Beschäftigung in Arbeitslosigkeit gehen, andererseits aber auch wieder eine neue Beschäftigung aufnehmen. Die Unternehmen suchen weiter Fach- und Arbeitskräfte“, kommentierte Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in der rheinisch-bergischen Kreisstadt am Mittwoch die Entwicklung. Die Arbeitsagentur ist neben Leverkusen auch für den Rheinisch-Bergischen und den Oberbergischen Kreis zuständig.

In Leichlingen koppelte sich die Entwicklung vom allgemeinden Trend ab, denn dort sank die Zahl der Arbeitslosen saisonuntypisch, wenn auch nur um 13 Personen, auf nun 771 Männer und Frauen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat liegt die Arbeitslosenzahl allerdings um 78 höher. Im Januar 2023 waren 693 Personen in der Blütenstadt arbeitlos gemeldet. In Burscheid hingegen nahm die Arbeitslosenzahl binnen einem Monat um 39 auf nun 705 zu. Sie liegt damit Ende Januar 2024 fast genauso hoch wie Ende Januar 2023, als 701 Personen arbeitslos gemeldet waren.

In Leverkusen stehen den Jobsuchenden aktuell 1244 freie Stellen zur Verfügung, 7,9 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitsagentur hat sich für 2024 verstärkt auf erwerbsfähige Menschen ohne Ausbildung zuzugehen. „Hier müssen wir ansetzen und Ungelernte und geflüchtete Menschen für den Arbeitsmarkt qualifizieren. 2024 soll ein Jahr der Aus- und Weiterbildung werden. Auch Beschäftigte, die angelernt tätig sind, können sich weiterbilden und Abschlüsse nachholen“, so Jordy.

Wer sich weiterbilden will, findet unter einem gemeinsam mit dem Bundesarbeitsministerium entwickelten Portal alles rund um das Thema, unter anderem helfen dort Online-Tests den Interessenten den Weg zur für sie richtigen Weiterbildung zu finden. Auch Informationen über Fördermöglichkeiten sind hier gebündelt zu finden.