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Autobahn-Ausbau in LeverkusenEmpörung über Berliner Entscheidung

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Keine Tunnel: Die Autobahnen in Leverkusen - hier die A3 in Manfort - sollen erheblich verbreitert werden.

Leverkusen – Die am Donnerstag verkündete Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, A 1 und A 3 in Leverkusen möglichst kostensparend auf dem bestehenden Niveau zu verbreitern, ist in Leverkusen verbreitet auf Empörung gestoßen. Dass Leverkusen kein Gehör fand, verärgert viele.

Peter Westmeier von der Initiative „Lev kontra Raststätte“ sieht es grundsätzlich: „Im Grundgesetz sind Grundrechte verankert. Die aber scheinen für Leverkusener Bürgerinnen und Bürger nicht uneingeschränkt zu gelten. Die wiederholten Entscheidungen gegen unsere Stadt widersprechen unserem Recht auf Menschenwürde, Gleichbehandlung und Gesundheitsschutz. Eine Klage, gestützt auf das Grundgesetz und die Grundrechte, würde unserer unerträglichen Situation auch überregional Aufmerksamkeit verschaffen und die verantwortlichen Ministerien vielleicht wachrütteln.“

Die Höchststrafe

Gisela Kronenberg (Die Linke) bezeichnet die Entscheidung als „Höchststrafe für unsere Stadt und ihre Bewohner“ und meint: „Das haben wir uns alle redlich mit unserem überwiegenden Desinteresse und der konträren Arbeit gegeneinander in den Initiativen und der Kommunalpolitik hart erarbeitet. Das Heulen wird wohl dann erst richtig beginnen, wenn die Bagger vor der Haustüre oder fast auf den Terrassen stehen. Wenn man jetzt noch etwas ändern will, müssen alle endlich zusammenhalten und gemeinsam kämpfen.“

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