Die Zweitliga-Basketballer wollen nach nur einem Saisonsieg die Wende herbeiführen. Doch der Gegner ist einer der stärksten der Liga.
Duell mit JenaBayer Giants Leverkusen suchen den Weg aus der Krise

Marc-Andre Fortin (links) strebt mit den Giants den zweiten Saisonsieg an.
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Am 4. November hatten die Bayer Giants ihr letztes Spiel in der zweiten Basketball-Bundesliga (Pro A). Sie verloren in Nürnberg trotz einer kämpferisch ansprechenden Leistung mit 84:91. Ein Problem wurde auch im Duell mit den Franken wieder deutlich: Die Giants kassieren einfach zu viele Punkte. Knapp 92 pro Partie sind von der eigenen Offense nicht zu kompensieren.
Daher stehen die Leverkusener auf einem Abstiegsplatz. Es ist aber nicht nur allein die Verteidigung, die suboptimal arbeitet. Trainer Hansi Gnad hat durch die Ausfälle von Dennis Heinzmann, Matthew Meredith und Melvin Jostmann sowie durch die Nachverpflichtungen von Marc Fortin und Devin Thomas immer wieder Änderungen in Abläufen, Rotationen und Verantwortungen vornehmen müssen. Dass dabei Leistungsschwankungen hervorkommen, ist nicht verwunderlich.

Giants-Coach Hansi Gnad muss regelmäßig Veränderungen vornehmen.
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Dass die Importspieler bislang auch nicht so einschlugen wie erhofft, erschwert die Situation zusätzlich.
Die Giants befanden sich vor der am Mittwoch (19.30 Uhr, Ostermann-Arena) mit der Partie gegen Medipolis Jena endenden Pause in einer Krise. Da gibt es nichts zu beschönigen.
Leverkusens Trainer Hansi Gnad hofft auf die Unterstützung der Fans
Und jetzt kommt in Jena auch noch eines der besten Teams der Liga. Lediglich eine Niederlage haben die Thüringer bislang kassiert. Ganz anders die Giants, die sich bisher nur über einen einzigen Sieg freuen konnten und zuletzt fünfmal in Folge unterlagen. Ist das Duell mit Jena nun der erste Schritt aus der Krise? Oder gab schon die Partie in Nürnberg Anlass zur Hoffnung?
„Wir haben in Nürnberg phasenweise schon sehr ordentlich agiert, letztlich aber wieder zu viele Fehler gemacht. Wir haben seither im Training weiter sehr hart gearbeitet, um es gegen Jena, das über eine sehr starke Mannschaft mit viel Bundesligaerfahrung verfügt, besser zu machen. Dazu brauchen wir aber auch unsere Fans“, erklärt Hansi Gnad.