Leverkusen – 13 Zollbeamte der „Finanzkontrolle Schwarzarbeit“ haben am Montag Beschäftigte auf dem Wiesdorfer Christkindchenmarkt kontrolliert. Insgesamt 62 Personen wurden überprüft, bestätigt Pressesprecher Jens Ahland vom Hauptzollamt Köln.
Folgende Verstöße wurden verzeichnet: Vier Personen waren trotz Sozialversicherungspflicht nicht gemeldet. Eine Person besaß keine Arbeitserlaubnis – sie durfte die Arbeit nicht fortführen, das Büdchen wurde geschlossen.
Weiterhin hat der Zoll eine Firma ausgemacht, die den Mindestlohn unterschritt, darüber hinaus hat ein Arbeitgeber die Stunden seiner Mitarbeiter nicht ordnungsgemäß dokumentiert. Diese Daten seien wichtig, um den Mindestlohn nachzuweisen, so Ahland.
Vier der kontrollierten Beschäftigten bezogen Leistungen vom Jobcenter und hatten ihre Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt nicht gemeldet, es handelte sich hier um Leistungsbetrug, bestätigte der Pressesprecher des Hauptzollamts Köln. Die Überprüfung des Christkindchenmarkts sei eine „verdachtsunabhängige“ Routinekontrolle gewesen. (aga)
