Leverkusen – In Leverkusen ist ein 20 Jahre alter Mann gestorben, der am Donnerstag leblos aus dem „Großen Silbersee“ geborgen worden war. Die Ärzte im Krankenhaus hätten vergeblich versucht, ihm das Leben zu retten, sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag. Damit hat sich die Zahl der Toten nach Badeunfällen am Mittwoch auf vier erhöht.
Zeugen beobachten, dass der 20-Jährige beim Schwimmen unterging und riefen die Feuerwehr. Die Rettungskräfte suchten den See mit Tauchern, Booten und einem Hubschrauber ab. Erst nach mehr als einer Stunde fanden Taucher den Vermissten und bargen ihn vom Grund des Sees. Notärzte konnten ihn zunächst wiederbeleben. Er wurde mit einem Rettungswagen in die Klinik gebracht, wo er später starb.
Kurz nach 14 Uhr wollte die Gruppe laut verschiedener Zeugenaussagen zum gegenüberliegenden Ufer schwimmen. Wenige Meter vor dem Strand soll der Mann auf einmal panisch geworden sein, mit den Armen gerudert haben und dann untergegangen sein. Mehrere Helfer versuchten, ihn zu retten, konnten ihn unter Wasser aber nicht ausmachen. Feuerwehr und Polizei suchten kurz darauf von Schlauchbooten und mit Hilfe eines Hubschraubers ebenfalls zunächst vergeblich nach dem Vermissten, bis sie etwa eine Stunde später den leblosen Körper entdeckten. Er wurde ins Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht. (dpa)
